Jahreshauptversammlung des ETSV09 Landshut

 

Karl Seidl, der Präsident des ETSV09 Landshut, blickte bei der Hauptversammlung am Donnerstag, dem 11.04. auf ein gutes Vereinsjahr zurück. Obwohl einige Bau- und Renovierungsvorhaben anstehen, hielten sich Einnahmen und Ausgaben in etwa die Waage. Die Zahl der Mitglieder betrage 2112. 35% davon seien Kinder und Jugendliche. Das zeuge von einer hervorragenden Jugendarbeit der Trainer und Übungsleiter.

 

Der Vorsitzende blickte zurück auf die Highlights des vergangenen Vereinsjahres, u.a. die Sportlerehrung durch die Stadt und Vereinsgala im November 2018 oder der Verleihung der Sportabzeichen, darunter viele internationale.

 

Gleich darauf gab es einen Ausblick auf einen kommenden Höhepunkt: die 110-Jahresfeier des Vereins. Dieses wird vom 27. bis zum 29. September ein ganzes Wochenende gefeiert. Am Freitag gibt es einen Kabarettabend mit „Dreierloa“. Samstags veranstalten die Leichtathleten einen „Werfer-Tag“. Der Abend klingt zusammen mit dem ganzen Verein und vielen Ehrengästen bayerisch aus. In der Gaststätte spielt die Musik zum Tanz auf. Nach dem Frühschoppen am Sonntag präsentiert sich der Verein in einem Tag der offenen Tür.

 

Sonja Lipinski stellte den Finanzplan des Vereins vor. Die wichtigste Ausgabe wird ein neuer Ballfang-Zaun zur Liebig-Straße sein. Dieser wird ca. 70000€ kosten. Dank Förderung durch die Stadt Landshut und den BLSV muss der Verein nur 10000€ selbst finanzieren. Die Kassenprüfer hatten an den Finanzen und der Kontenführung nichts zu beanstanden.

 

Sonja Würfel fasste zusammen, was die Jugendlichen der verschiedenen Abteilungen geleistet hatten. Der ETSV09 ist 2019 wieder bei der Fußballiade des BFV dabei. Der Jugend-Event wird Ende Juni die Stadt beherrschen. Der Kinderfasching, das Gemeinschaftswerk der Jugendlichen aller Abteilungen, war auch in diesem Jahr wieder voll ausverkauft und ein großer Erfolg.

 

Bei den überwiegend positiven Nachrichten war es kein Wunder, dass die Aussprache nicht lange dauerte und der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Karl Seidl verwies darauf, dass das Ehrenamt gleichermaßen Frust und Lust bedeute und bedankte sich herzlich bei allen Engagierten, angefangen von dem Damen im Büro, dem Hausmeister, über die Übungsleiter, die Vereinswirtin, Helfern, Assistenten und Freunden des Vereins bis hin zu den Reinigungskräften. Er selber blicke nun auf 70 Lebensjahre zurück und deutete an, Verantwortung aus der Hand geben zu wollen.