Das Munich-Indoor-Hallenmeeting erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mehr als 800 Teilnehmer u.a. aus Österreich, der Schweiz und Italien waren am Start. Die LG-Athleten (alle ETSV 09) beteiligten sich mit vier Sprintern. Beste Platzierung erreichte U18-Nachwuchssprinter Jan-Niclas Witzke, der über 200m den beachtlichen zweiten Rang in 23.67 Sekunden erreichte. Kathi Steininger  konnte sich bei den Frauen für das 60m-B-Finale qualifizieren, obwohl sie mit 8,03 Sekunden auf Rang drei  überhaupt nicht zufrieden war. Dafür setzte sie über 200m noch etwas drauf und gewann ihren Zeitlauf in respektablen 25,97 Sekunden, die insgesamt Rang fünf bedeuteten. Ihre U20-Vereinskameradin Jana Lakner sind die 60m viel zu kurz bei einem schlechten Start, wo sich 8,58 Sekunden erklären lassen. Dafür machte sie es über 200m wesentlich besser und kam in 27,64 Sekunden auf den guten 14. Platz. Zu dem Starterfeld zählte Andreas Sachsenhauser bei den Männern. Über 60m hatte er Pech, da in seinem Vorlauf die Zeitmeßanlage aussetzte und er somit zwar die Chance auf einen Finalplatz bekam, in dem  er mit 7,43 Sekunden gestoppt wurde. Auch für ihn waren die 200m dann versöhnlicher, die er in 23,87 Sekunden als Elfter beendete.

In Fürth wollte sich nach einjähriger Verletzungspause Frank Wisniewsky für die Deutschen Seniorenmeisterschaften qualifizieren. Er schaffte beide Leistungen überraschend deutlich über 60m in der Klasse M 55 in 8,59 und über 200m in 27,60 Sekunden.

(von Steffi Czipri)

Am Samstag waren die Damen bei der HSG Freising-Neufahrn III zu Gast. Die Mannschaft war den Mädels um ihre Coachi unbekannt. Doch ihnen war klar, will man hier Punkte holen, muss man alles geben.

Leider sah es am zu Beginn nicht danach aus. Die Landshuterinnen begannen nervös und lagen so auch dann schnell mit 0:3 im Rückstand, bevor sie zum erstem Mal das Tor trafen. Im Angriff taten sich die Mädels mit der offensiven Abwehr des Gegners sehr schwer, musste man sich doch noch mehr bewegen als bei einer defensiven Abwehr. So gelangen den Freisingerinnen immer wieder leichte Tore durch Konter. Auch in der Abwehr kam es immer wieder zu Abstimmungsproblemen, weil man nicht entschieden genug agierte.Erst in der Mitte der Halbzeit wachten die 09er Damen auf. Nun war Bewegung im Angriffsspiel und die Abwehr stand. So holte man schnell den Rückstand auf und ging sogar in Führung. Doch das war es dann wieder. In der restlichen Zeit sahen die mitgereisten Fans wieder Standhandball und eine halbherzige Abwehr. So lag man in der Halbzeit mit 11:16 zurück. 

Dani wollte in der zweiten Hälfte endlich mehr Bewegung sehen. In der Abwehr sollte mehr geredet werden und auch aggressiver sein, damit man dem Gegner es nicht zu leicht macht. Dies gelang auch in den ersten neun Minuten. Die Mädels holten auf und lagen nur noch mit einem Tor zurück. Doch dann war wieder der Wurm drin. Im Angriff sah man wieder das alte Spiel, dadurch wurden auch viele Chancen vergeben. Eine Abwehr war kaum noch vorhanden. So erzielten die Mädels bis zum Ende nur noch drei Tore, Freising dagegen zog davon. Am Ende stand es 26:18 für Freising. 

Nächsten Samstag erwarten die Damen dann in eigener Halle den TV Altötting II. Will man hier wieder Punkte einfahren, sollten man das Spiel gegen Freising schnell vergessen und sich an die eigenen Stärken erinnern.

Es spielten: Jenny Jach, Dani Poppinga (beide Tor), Veri Urban, Krissi Heinz, Steffi Czipri, Nati Isaak, Lena Klosik, Hannah Hagl, Chrissi Kunert, Uta Schuster und Moni Wimmer