Handballer des ETSV 09 bezwingen aufgepeppte„Zweite" des ASV Dachau mit 31:28 (17:12)

(v.Ferdinand Mader)

Mit dem dritten Heimsieg hintereinander bogen de Bezirksliga-Handballer des ETSV 09 Landshut am Samstag gegen den ASV Dachau II wieder in die Erfolgsspur ein und holten mit 31:28 (17:12) wichtige Sicherungspunkte. Beide zuvor mit erst vier Zählern gleichauf liegenden Kontrahenten standen unter Zugzwang. Und so staunte 09-Trainer Waclaw Jach nicht schlecht, als die Gäste einen aufgepeppten Kader mit viel Erfahrung aus Landesliga und BOL aufboten. „Die hatten eine richtig gute Truope mit Gardemaß dabei, die uns alles abverlangte", sprach der Landshuter Coach von einem „harten Stück Arbeit" für seine Mannschaft in einem sehr körperbetont, aber nie unfair geführten Match. „Zum Glück konnten auch wir unsere derzeit beste Formation auf die Platte schicken", stellte der Landshuter Chefanweiser seine Youngster diesmal unter (O-Ton Jach) „Welpenschutz" und ließ stattdessen lieber seine erfahrenen „Haudegen" um Tomasz Morawski, Sven Poppinga oder Maxi Metzger ran. Somit gaben die „Eisenbahner" von Beginn an die Schlagzahl vor und kontrollierten über die Stationen 5:1 (9. Minute), 13:7 (21.) und 17:10 (28.) recht sicher die erste Halbzeit, die dann mit einer Landshuter 17:12-Führung endete. Nach dem Wiederbeginn verkürzten die hoch aufgeschossenen Cracks vom Dachauer Stadtwald nach einigen Konzentrationsschwächen der Gastgeber bis auf 19:17 (39.), ehe die „Eisenbahner" wieder einen Zahn zulegten und bis zur 47. Minute auf 26:19 davon dampften. Aufstecken allerdings galt nicht für die kampfstarke Landesligareserve, die in der Schlussphase nochmals Gas gab, aber den letztlich verdienten Landshuter 31:28-Heimsieg nicht mehr verhindern konnte.

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Covaci, Kranert; Stangl, Poppinga (3), Metzger (7), Nißl, Deschu, Hirnich (3), Tobias Wimmer (9/3), Fabian Wimmer (1), Hartl, Raith (2), Morawski (6), Groß. -fe-

 

27:20-Heimsieg der Landshuter Bezirksliga-Handballer hätte viel höher ausfallen können 

(v. Ferdinand Mader) 

Auf ihre Heimstärke können sich die Handballer des ETSV 09 Landshut eben verlassen - im zweiten Bezirksliga-Saisonspiel in der Sparda-Bank-Sporthalle gab’s am Samstag den zweiten Sieg, Dem „Überflieger“ HSG Freising-Neufahrn II, der als verlustpunktfreier Rangzweiter an der Siemensstraße aufgekreuzt war, wurden mit 27:20 (11:10) die Flügel gestutzt. Trotz des glatten Heimsieges war 09-Trainer Waclaw Jach danach nicht zufrieden: „Freising trat heute nicht so mächtig auf. Wir haben wieder viel zu viele Torchancen vergeben und hätten wesentlich höher gewinnen müssen.“ Zehn sogenannte „Hundertprozentige“, die verworfen wurden, zählte Jach allein schon in Halbzeit eins. So erklärte sich auch, dass die „Eisenbahner“ nicht recht vom Fleck kamen und nach Rückständen von bis zu drei Toren froh sein konnten, mit einem knappen 11:10-Vorsprung in die Pause zu gehen. Die Vorentscheidung fiel dann gleich nach dem Wiederanpfiff, als die Hausherren sofort Volldampf machten und binnen knapp acht Minuten auf 17:11 davonpreschten. Freising brach jetzt förmlich zusammen, sodass die Jach-Jungs das Ergebnis auf 26:14 hochschraubten (52.). Umso mehr ärgerte sich der ETSV-Chefanweiser, dass sein Team in den letzten acht Minuten die Zügel wieder schleifen ließ. Von seiner Kritik nahm Waclaw Jach ausdrücklich seine Youngsters aus: Fabian Wimmer bot auf der linken Außenbahn eine ganz starke Partie und auch A-Junior Adrian Nißl nutzte im zentralen Rückraum die Einsatzzeit, die ihm der Trainer angesichts der klaren Verhältnisse reichlich gewährt hatte.

Am Samstag um 16 Uhr nehmen die Nullneuner (Achter mit 4:6 Zählern) beim heimstarken VfL Waldkraiburg (6./6:4) den vierten Anlauf, um auswärts endlich etwas Zählbares mitzunehmen. Sie bangen noch etwas um Tomasz Morawski, der sich seit Wochen mit einer Rippenprellung herumplagt. Wieder an Bord sind bei den Rot-Schwarzen die zuletzt fehlenden Enrico Kranert und Tobias Raith. 

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Covaci, Schmid; Stangl, Poppinga (1), Metzger (6), Nißl (2/2), Deschu, Latacz, Hirnich (1), Tobias Wimmer (9/3), Fabian Wimmer (4), Dumler, Morawski (4/1), Groß. -fe-

 

Am Samstag den 27.10. ab 19.00 Uhr gibt’s allein das Herrenteam gegen die bislang verlustpunktfreie Mannschaft aus Freising/Neufahrn.

Am Sonntag ist unser weibliche D-Jugend unterwegs in Mainburg und

die E-Jugend zu Gast beim Turnier bei der HSG Freising/Neufahrn. Start bei beiden spielen jeweils um 10.30 Uhr.

Wir wünschen allen Teams viel Erfolg.

Und herzliche Einladung zum Herrenspiel am Samstag um 19.00 Uhr in die Sparda-Bank-Halle.

 Landshuter Bezirksliga-Handballer rechnen sich trotzdem was aus

(v. Ferdinand Mader)

Für die Handballer des ETSV 09 Landshut geht’s am Sonntag (16.45 Uhr) im Rahmen der vierten Bezirksligarunde zur HG Ingolstadt. Der BOL-Absteiger musste vor Saisonbeginn den Weggang einiger Leistungsträger verkraften und steht zurzeit mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 4:4  an sechster Stelle. Zuletzt vergeigten die Diaconu-Schützlinge allerdings das Stadtderby gegen die aufgepeppte „Zweite“ des Landesligisten MTV Ingolstadt mit 17:22. Wesentlich erfolgreicher gestalteten da die Nullneuner (8./2:4 Punkte) ihr Derby und schlugen den TSV Rottenburg mit 31:22. Landshuts Trainer Waclaw Jach war trotz des ersten Saisonsieges nicht zufrieden: „Wir hätten gegen schwache Rottenburger viel höher gewinnen müssen.“ Hinzu kam nach einer unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidung die „blaue Karte“ für 09-Regisseur Tomasz Morawski, der somit für ein Spiel gesperrt wurde. Wohl auch, weil die Schiris nach dieser Aktion einen Fehler einräumten, blieb’s für den ansonsten untadeligen Sportsmann nur bei der Mindeststrafe. Neben dem Polen fehlen den „Eisenbahnern“ am Sonntag der privat verhinderte Fabian Wimmer, der noch verletzte Julian Zaha und Mike Latacz (Grippe). Dafür sind die zuletzt fehlenden Arthur Dumler und Karl-Heinz Deschu wieder an Bord. „Ingolstadt hat eine starke Mannschaft, aber an einem guten Tag können wir sie trotzdem packen“, fährt Waclaw Jach aller Ausfälle zum Trotz recht optimistisch an die Donau.