Das hätten wir uns nie träumen lassen, dass so viele Scheine zusammen kommen werden. Sobald die tollen Errungenschaften angekommen sind werden wir sie auch euch präsentieren!

 

Bild Danke REWE

 

 

SHOWTEAM INTOXICATION sagt DANKE!

28 Gruppen und Vereine hatten sich beworben – und wir haben gewonnen!

In einer unglaublichen Zeit voller Sportverbote und Trainingsstopps hat sich das Showteam Intoxication in diesem Jahr beim Förderpreis der Raiffeisenbank Altdorf – Ergolding eG. beworben. Das Besondere: Es gibt einen Votingpreis und einen Jurypreis. Beide werden unabhängig voneinander vergeben. In der Bewerbungsphase konnte jeder sein Projekt einreichen und vorstellen. Im Anschluss daran wählten die Verantwortlichen 28 Projekte aus, die in die engere Auswahl kommen sollten. Schon hier erhielt das Showteam Anfang Oktober die erfreuliche Nachricht, dabei zu sein. In der darauffolgenden Votingphase, die bis Anfang November anberaumt war, ging es darum sich so viele Stimmen wie möglich zu sichern. Eine Stimmabgabe war nur durch die Angabe einer Emailadresse möglich. Pro Mail hatte man auch nur eine Stimme. Nach fleißiger Werbung und dem Dreh zweier Imagefilme (welche auf dem YouTube Kanal des Showteams anzusehen sind), hat es sich gelohnt: am 26.11. kam die Bestätigung, dass man eine der Gewinnergruppen sei. Und beim Blick auf die Homepage des Förderpreises war dann auch klar: wir sind die 1. Im Voting geworden! Knapp vor dem Männerchor Ergolding e.V. konnten sich die Mädels und Jungs ein überragendes Preisgeld sichern!

 

Quelle: https://neu.vr-foerderpreis.de/module.php5?mod=gsvazwei&fid=1&ber=FpFoerderpreis&mask=VotingpreisShowBSVergangene&id=39

 

Ohne alle fleißigen Voter wäre das nie möglich gewesen! Daher möchte sich das Showteam bei jedem einzelnen bedanken, der abgestimmt hat. Für uns ist dieser Gewinn in dieser schweren Zeit ein Segen. Durch den Wegfall der Auftritte und damit der Wegfall der Einnahmequellen kann so ein großer Teil der Verluste gedeckt werden. Wir sagen nochmal danke, an die besten Fans und Unterstützer, ohne die wir das nicht geschafft hätten!

 

Text und Bilder: Stephanie Neupert

 
Das Profil der Monsterreifen schaut noch ganz gut aus. Trotzdem sind sie ausgemustert. Gemeinden und Vereine haben noch Verwendung dafür. Denn aus ihnen lassen sich in Eigenregie Bewegungslandschaften schaffen. Die Agrar-BayWa gibt die alten Reifen gerne ab. Mit Hilfe der Riesenreifen soll auf unserem Außengelände eine Trainingsmöglichkeit entstehen. Zwischen der Feuerwehrzufahrt an der Siemensstraße und den zwei Hauptfeldern ist Platz für drei Gummiberge. Enstweilen haben sich die Parkourler drei Prachtexemplare gesichert und mit dem Anhänger auf das 09-Gelände gefahren. Schon bald sollen sie ihrer neuen Bestimmung zugeführt werden.
 
 
 
Text und Bild: Achim Reinhart

Aufräumaktion auf dem Vereinsgelände des ETSV09 Landshut

Unangenehm kalt, windig und nass war es. Das Gras ließ sich mit der Sense nicht mähen. Dabei hatten die fünf Helfer der Turnabteilung doch einiges vor: Der Platz unter den wuchtigen Ahornbäumen in der Nähe des Zufahrtstors zur Siemensstraße sollte sportlich nutzbar gemacht werden.

Auf diesem blinden Fleck unseres Vereinsgeländes liegt allerhand Müll. Also musste erst einmal großreine gemacht werden. In den Eimern sammelten sich messerscharfe Glas- und Porzellanscherben, zerbrochene Bierflaschen, Teer- und Zementbrocken, ein altes Stück Stahlseil, ein Schlumpf-Kopf und sogar ein Schlüssel. Wer den wohl vermisst?

Es zeigte sich schnell, dass der Platz noch weiter aufbereitet werden muss, bevor er dem Sport dient. Alex von den Parkourlern möchte Traktorreifen besorgen, die seine Jungs dann halb vergraben, um sie zum Tricking zu verwenden. Aus alten Paletten lassen sich Cubes basteln. Zumindest konnten die Helfer schon einmal probeweise eine Slack-Line zwischen den Baumstämmen spannen und darauf herumbalancieren.

 

Zum Schluss kletterte Max auf die Leiter und befestigte in einer Baumkrone ein Vogelhäuschen, das beim Natursport-Lehrgang die Woche davor entstanden war. Wenn im Frühling das Häuschen von Rotkehlchen, Meisen, Amseln oder Spatzen bezogen wird, wird hoffentlich schon aus dem vernachlässigten Flecken ein spannender Bewegungs-Platz entstanden sein.

Text und Fotos: Achim Reinhart

Sport sehen, fühlen und schmecken

Übungsleiter-Fortbildung „Natursport“ in St. Oswald

  

Zum Glück hatten wir Akku-Schrauber dabei. Sonst hätte es länger gedauert, bis wir die Nistkästen für die Bäume auf unserem Vereinsgelände zusammengebaut hätten. Konkret etwas für die Natur tun und sportlich aktiv sein, beides gehört für Referent Heiko Ruthardt zusammen. Sein Thema ist Natursport. Der Nationalpark „Bayerischer Wald“ ist dafür der ideale Ort.

 

Corona-bedingt musste der ursprünglich auf zwei Tage angelegte Übungsleiter-Lehrgang auf einen Tag zusammengestrichen werden. Das heißt: früh aufstehen und spät heimkommen. Trotzdem beteiligten sich sechst Turnerinnen und Turner des ETSV09 Landshut am Seminar im Bayerwaldmuseum in St. Oswald.

Heiko Ruthardt erläuterte, wie vielfältig der Begriff „Natursport“ ist: Von Klassikern wie Radfahren, Walken, Wandern bis zu Trendsettern wie Waldbaden: Beim Schärfen der Sinne Hören, Sehen, Riechen und Fühlen darf man auch ruhig einmal einen Baumriesen umarmen! Aber auch Orientierungslauf Parkour, Tricking und Klettern zählen zum Bereich des Natursports.

Viel Wissenswertes erfuhren die Teilnehmer über die Geschichte des Nationalparks. Wer hätte gedacht, dass an Lusen und Rachel beinahe einmal Schiabfahrten entstanden wären? Um die Problematik des Borkenkäferbefalls zu verdeutlichen, hatte Heiko gleich eine ganze Schachtel der Tierchen in Trockenformat dabei.

Die Turnsportler versammelten sich nach der Mittagspause am Parkplatz „Ausblick“ am Fuß des Lusen-Berges. Zunächst marschierte die Truppe die gesperrte Lusen-Straße entlang bis zu einer kleinen Schutzhütte. Dort erfuhren die Natursportlerinnen und –sportler einiges Wissenswertes über den Wolf und den Luchs. Z.B. ist das Fell-Muster eines jeden Luchses einmalig. Die Teilnehmer schärften ihr Auge: Welche zwei Foto-Schnappschüsse der Wild-Kamera zeigt das identische Tier?

Danach teilte sich die Gruppe auf. Die meisten Teilnehmer schlugen den Sommerweg auf den Lusen-Berg ein. Wir Landshuter nahmen den Winterweg, weil wir nach dem Gipfel hinunter zur idyllischen Martinsklause steigen wollten: einer alten Talsperre für die Holzdrift. In der nachmittäglichen Sonne und bei frühherbstlichen Temperaturen wanderten wir durch die wilde Waldlandschaft den Berg hinauf. Oben, nach der Schutzhütte, geht es über das Felsenmeer aus scharfkantigen Granitbrocken. Beim Gipfelkreuz genießen wir den weiten Blick in alle Himmelsrichtungen und die mitgebrachte Brotzeit. Über die „Himmelsleiter“ steigen wir steil hinab ins „Teufelsloch“, vorbei an Noahs „Glasarche“, einem bootsförmigen Kunstwerk aus massivem Glas. Wir können dem Reiz nicht wiederstehen und setzen uns für ein Foto hinein. Danach führt der Weg über Bohlen. Nach der Martinsklause stapfen wir wieder ein Stück bergauf, bis wir den Parkplatz erreichen. Dort vertilgen wir unseren letzten Proviant. Ein wunderschöner Lehrgang geht zu Ende. Wir fahren der untergehenden Sonne entgegen zurück nach Landshut.

Text und Bilder: Achim Reinhart