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Kipp, kipp, hurra! 

 

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Regen, Rollen, Rotieren: Am 7. Juli haben wir auf einem See fleißig Paddeltechniken geübt. Im leichten Regen wurden uns mit viel Geduld die Grundtechniken des Kajakfahrens erklärt. Gefühl für Körperschwerpunkt, Wassergewöhung, Auftrieb, Wasserwiderstand: In einzelnen Schritten haben uns Jörg und Sven die Eskimorolle beigebracht. Vielen Dank an unsere Trainer!

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Sommerliche Paddeltour auf der Isar

Auch bei hohen Temperaturen bietet die Isar herrliche Abkühlung – davon konnten sich Kajakfreunde aus Nah und Fern überzeugen, die am 29. Juni nach Landshut an die Isar gekommen waren. Unsere Kanu-Abteilung hat wieder zur Rosa-Bayer-Gedächtnisfahrt geladen. Einmal im Jahr veranstalten wir eine große überregionale Paddeltour auf der Isar, die gleichzeitig das Sommerfest der Abteilung ist. 30 Paddelbegeisterte nahmen an der Veranstaltung teil. Organisator und 2. Abteilungsvorstand Hans-Peter Garhammer konnte Kajakfahrer aus Kelheim, Burghausen, Straubing und vom Faltbootklub Landshut begrüßen. Mit der jährlichen Tour im Frühsommer erinnert der Verein an Rosa Bayer, die als Gründungsmitglied der Kanu-Abteilung und als Heimwartin bis zu ihrem Tod 1987 für Leib und Seele der Vereinsmitglieder gesorgt hat.

 

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Mit insgesamt 21 Booten paddelten wir frisch gestärkt nach einem Weißwurstfrühstück auf der Isar 28 Kilometer von Oberhummel nach Landshut. In den letzten Jahren wurden an der Isar einige Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt. „Der Flusslauf erscheint jetzt noch natürlicher. Die Isar ist hier wunderschön, mit vielen Kiesbänken, zwischen denen sich immer wieder kleine Stromschnellen entwickeln“, sagte Garhammer. Bei hochsommerlichen Temperaturen lud eine dieser Kiesbänke zur Pause und zum kleinen Erfrischungsbad, bevor (WEITERLESEN KLICKEN!!)

In die Boote, fertig, los: Am 14. April haben wir die Saison offiziell eingeläutet.

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Für unser Vereinsanpaddeln hatten wir uns die Strecke von Freising nach Moosburg ausgesucht. Für die 18 Kilometer auf der Isar brauchten wir noch Mützen und Handschuhe, der Fluss war noch sehr kalt und der Wind kühl. Insgesamt waren wir mit 12 Booten unterwegs.

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Auf einer idyllischen Kiesbank machten wir Pause und die Sonne kam raus. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann weiter bis nach Landshut, wo wir uns am Vereinsgelände mit Kaffee, Kuchen und Gegrilltem stärken konnten.  

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Herbstfahrt im Alpenvorland

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Einen sonnigen und traumhaft schönen Herbsttag im Kajak durften wir am 14. Oktober erleben. Mit elf Booten waren wir Richtung Alpenvorland unterwegs, um in Seebruck aufs Wasser zu gehen. Auf dem wunderschönen Chiemsee paddelten wir zwei Kilometer mit traumhaftem Blick in die Alpen, um dann in die Alz einzubiegen.

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Weiter ging es bis Truchtlaching, um dann neben dem Wehr auf einer Bootsrutsche runter in den nächsten Abschnitt der Alz Richtung Altenmarkt zu rutschen. Nach einigen Kilometern kamen wir zur rasantesten Stelle des Flusses, der hier durch eine Engstelle in einem langgezogenen S Fahrt aufnimmt. Alle Paddler kamen ohne Probleme durch. Ein paar Kilometer weiter wurde dann in einem Biergarten der fast sommerliche Tag bei gemütlichem Beisammensein beendet.

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Auf in die neue Saison!

Bayerische Kanuten fordern beim Anpaddeln mehr Wasser für die Isar

Ist nicht im Herbst die Kanusaison vorbei? Ja – aber gleich danach beginnt die nächste Saison, denn begeisterte Paddler ruhen nicht. Deswegen hat der Bayerische Kanuverband (BKV) zusammen mit dem Bezirk Niederbayern und der Kanu-Abteilung des ETSV 09 Landshut die Veranstaltung "Bayern paddelt an" ins Leben gerufen. Diese komplett neue Wanderfahrt des BKV, mit der gleich nach der "alten" in die "neue" Saison gestartet werden kann, fand am Feiertag, 3. Oktober, in Landshut statt.

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Je nach Lust und Laune konnten die Paddler zwischen drei Strecken wählen. Die besonders Eifrigen paddelten 38 Kilometer ab Freising, die mittlere Tour ging ab Oberhummel mit 28 Kilometern und die kurze Strecke ab Volkmannsdorf war 15 Kilometer lang. Knapp 20 Kanuten aus Donauwörth, München, Landau, Kelheim, dem KC Städtedreieck, vom Faltbootklub Landshut und vom ETSV 09 Landshut  brachten so mehr als 450 Kilometer zusammen. Nach der Paddeltour gab es für alle im Bootshaus des ETSV 09  die wohlverdiente Stärkung. "Alle Teilnehmer fühlten sich sehr wohl und haben ihr Kommen fürs nächste Jahr bereits geplant", sagte Hans-Peter Garhammer, der zusammen mit Abteilungsvorstand Rainer Hartmann und dem zweiten Bezirksvorsitzenden Werner Götz die Fahrt organisiert hat.

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    Auch das Wetter hat gepasst: Rund 20 Kanuten kamen zu "Bayern paddelt an".

Der Bayerische Kanu-Verband macht mit dieser Veranstaltung auch auf die Probleme der Isar aufmerksam: Obwohl der Fluss in Freising bereits 170 Kilometer seines Laufes vom Karwendel zur Donau hinter sich hat, reduziert der Mittlere Isarkanal das Isarwasser enorm. Ab Moosburg bleibt nur noch ein Rinnsal im Fluss, gerade genug, um ohne Grundberührung bis zur Ampermündung zu paddeln. "Mit einem natürlichen Fluss hat das nichts mehr zu tun", kritisiert Werner Götz vom Kanu-Bezirk Niederbayern die Situation. "Nichts gegen Wasserkraft, aber die Isar muss auch dynamisch leben können. Daher setzen wir Kanuten uns für höhere Restwassermengen ein", so Götz weiter. Das sei nicht nur für den Kanusport wichtig, sondern für die gesamte Flora und Fauna des Flusses.

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