Saisonstart auf der Isar mit Kanuten aus ganz Bayern

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Gemeinschaftsfoto mit Corona-Abstand: Pärchen, Haushalte und Familien zusammen

Am Tag der Deutsche Einheit lud die Kanuabteilung des ETSV 09 zu „Bayern paddelt an“ auf die Isar. 47 Kanuten nutzten die Gelegenheit, zum gemeinsamen Saisonstart. Gepaddelt wurde ab Freising, Oberhummel bzw. Volkmannsdorf bis zum Abteilungsgelände der 09er am Gutenbergweg neben dem Eisstadion. Zweck dieser Fahrt war es auch, auf die niedrigen Restwassermengen hinzuweisen, die ab der Ausleitung des mittleren Isarkanals in Oberföhring im Fluss verbleiben.

Die Paddelsaison der der im Deutschen Kanu-Verband organisierten Kanuten beginnt immer am 1. Oktober. So entstand vor drei Jahren die Idee zum bayernweiten anpaddeln am 3. Oktober. Aus Bayreuth, Ingolstadt, Regensburg, Amberg, Straubing, München, Schwandorf und Erlangen nahmen heuer 47 Kanuten teil. Je nach Lust, Laune und Kondition konnten zwischen drei Strecken gewählt werden. Die lange ab Freising mit 38 Kilometern, die mittlere ab Oberhummmel mit 28 Kilometern und die kurze ab Volkmannsdorf mit 15 Kilometern.

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Ein besonderes Schmankerl bildet dabei der Abschnitt zwischen Oberhummel und Moosburg. Hier bekommt die Isar seit vielen Jahren die Möglichkeit, sich wieder selbst zu entfalten. Das Wasserwirtschaftsamt entfernte Uferverbauungen, so dass sich die Isar wieder selbst neue Mäander durch das Kiesbett erschaffen kann.

„Doch der Schein trügt. Von einem Naturfluss ist die Isar noch weit entfernt, da seit 100 Jahren die Wassermenge durch den mittleren Isarkanal zu stark reguliert wird und zu wenig Restwasser im natürlichen Flussbett verbleibt“, so der Organisator der Fahrt, Werner Götz vom Bayerischen Kanu-Verband. Ab Oberföhring verbleiben gerade mal knapp 25 m³ Wasser in der Isar. In Moosburg wird der Isar nochmals Wasser entzogen. So sinkt in den Wintermonaten das Isarwasser ab Moosburg oft auf 20 m³ und weniger. Dann wird eine Befahrung mit Kajaks ohne Grundberührung schwierig. „Das hat nichts mehr mit einem naturnahen Fluss zu tun“, kritisiert Werner Götz.

Für die teilnehmenden Kanuten war es dennoch eine interessante und abwechslungsreiche Fahrt, die verschiedenen Facetten der Isar, die aus dem mittelhochdeutschen als „Die Reißende“ übersetzt wird, vom Kanu aus kennen zu lernen. Den coronabedingten Mindestabstand einzuhalten, stellt für Paddler mit ihren vier bis fünf Meter langen Kajaks kein Problem dar. Auch nicht bei der wohlverdienten Stärkung nach der Ankunft auf dem Gelände der ETSV 09-Kanuten auf dem 2.000 m² großen Abteilungsgelände.

Gleich an zwei Wochenenden hintereinander sind wir mit Trainingsgruppen und Kanu-Einsteigern auf die Entenlochklamm gefahren: Techniken üben, erste Bekanntschaft mit leichtem Wildwasser machen, Landschaft genießen, Spaß haben! Es war einfach nur schön! Danke an unsere geduldigen Übungsleiter für 2 tolle Tage!

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Leichtes Wildwasser und eine Spielstelle nach der anderen!IMG 20200725 WA0044

 

Vereinsfahrt auf der Amper
 
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Gemeinsam die Amper paddeln: Das stand am 1. August für uns auf dem Programm. Los ging es in Eching am Ammersee. Die Fahrt aus dem See war wegen einer Baustelle (Brückenneubau) leider nicht möglich. Nach einigen Kilometern Fahrt durch den Schilfgürtel wurde Grafrath durchschippert. Ab hier lief die Amper sehr zügig dahin.
 
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Insgesamt mussten wir zwei Wehre umtragen. Mehrere renaturierte Wehre konnten gut gefahren werden.
Nach dem 2. Wehr wurde Fürstenfeldbruck durchfahren mit einigen schönen Eindrücken von der Stadt.
Die Strecke von ca. 25 Kilometern war wegen der guten Strömung  leicht zu bewältigen und hat viel Spaß gemacht.
Nach dem Ende der Fahrt in Esting  haben wir die sehr schöne Vereinsfahrt im Biergarten Revue passieren lassen. 

Paddeln mit Abstand

Die Kanu-Abteilung des ETSV 09 lud zur Rosa-Bayer-Gedächtnisfahrt

 

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Gemeinsam paddeln in Corona-Zeiten und hinterher auch ein bisschen feiern? Die Genehmigung zur traditionellen Rosa-Bayer-Fahrt kam auf den letzten Drücker und hat uns umso mehr gefreut. Mit Hygieneschutzkonzept und unter Einhaltung aller Abstandsregeln konnten wir die Veranstaltung am Samstag im kleinen Rahmen abhalten. Noch nie in den letzten 31 Jahren ist die Rosa-Bayer-Fahrt ausgefallen! Einmal im Jahr veranstalten wir eine gemeinsame Paddeltour auf der Isar, die gleichzeitig das Sommerfest der Abteilung ist. Mit der jährlichen Tour im Frühsommer wird an Rosa Bayer erinnert, die als Gründungsmitglied der Kanu-Abteilung und als Heimwartin bis zu ihrem Tod 1987 für Leib und Seele der Vereinsmitglieder gesorgt hat. Mit insgesamt zwölf Booten paddelten wir auf der Isar 15 Kilometer von Volkmannsdorf nach Landshut. Zurück am Vereinsgelände erwartete uns Kaffee und Kuchen.

 

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Silvesterpaddeln in Freising: 30 warm eingepackte Paddler waren gekommen

 

Jahresabschluss auf der Isar

 

Was gibt es Schöneres, als den letzten Tag des Jahres im Kajak auf dem Wasser zu verbringen? Zusammen mit unseren Freisinger Kajak-Freunden haben wir am 31.12. eine entspannte Silvestertour auf der Isar gemacht. Seit einigen Jahren veranstalten die Freisinger Kanuten das traditionelle Silvesterpaddeln. Gestartet wurde um 13 Uhr in Freising, wo sich 30 Kajakfahrer versammelt hatten. Gut ausgerüstet mit warmen Mützen, Paddelpfötchen oder Neoprenhandschuhen paddelten wir bei strahlendem Sonnenschein etwa zehn Kilometer bis Oberhummel. Hier hatte ein fleißiges Team bereits Glühwein, Steaksemmeln und Plätzchen vorbereitet, so dass wir den sportlichen Tag gemütlich ausklingen lassen konnten.

Ein perfekter Jahresabschluss auf der Isar! Danke für die Einladung, liebe Freisinger!

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Fotos: Gabi Forster, Freising