Deutsches Sportabzeichen: ETSV 09 Landshut zieht Bilanz zum Saisonabschluss

Einwurf in den Hausbriefkasten, Postzustellung, Abholung oder persönliche Übergabe an der Haustüre: Das waren die notgedrungenen Wege, auf denen das Sportabzeichen die Absolventen erreichte. Die Zentralveranstaltung in der Vereinsgaststätte zur Verleihung der Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold musste leider ausfallen. Trotzdem sind die Verantwortlichen des Vereins stolz darauf, die Saison durchgezogen zu haben. Das war nicht leicht gewesen.

Der Frühjahrslockdown bremste den Saisonstart aus. Nachdem sich die Tore des Vereinsgeländes einen Spalt breit geöffnet hatten, durften zunächst nicht mehr als fünf Personen auf das Feld. Mit Spontanität war es damit vorbei: Jede Sportlerin und jeder Sportler mussten sich zuvor anmelden. Wurf- und Stoßdisziplinen waren aufgrund der Gefahr von Schmierinfektionen tabu. Die Betreuung der Sportabzeichen-Teilnehmer wurde reduziert, um die zeitlichen Vorgaben einzuhalten.

Trotz allem nahmen über 130 Sportlerinnen und Sportler am Deutschen Sportabzeichen teil: Erwachsene, Familien, Jugendliche und Kinder. Auch 10 Anwärterinnen und Anwärter auf den Zolldienst waren mit dabei. Sogar ein Termin im Ferienprogramm konnte dank der Kooperation mit dem Stadtjugendring mit ausgeklügeltem Hygienekonzept stattfinden. 

Altgediente Athleten konnten Jubiläum feiern. Alfons Frohnhöfer nahm zum 50. Mal das Deutsche Sportabzeichen entgegen. Helmut Scheuchl freute sich über das 40. Mal Gold, Oliver Ast griff zum 35. Mal nach dem Edelmetall. Kerstin Schedlbauer erhielt das Sportabzeichen in Gold zum 25. Mal, Brigitte Löffl zum 15. Mal und Edi Kausch zum 10. Mal.

Die Organisatoren des Angebots hoffen, dass die Saison 2021 entspannter verläuft. Wenn die Pandemie-Bestimmungen es zulassen, soll das Mittwochs-Angebot „Sportabzeichen“ wieder ohne Voranmeldung wahrgenommen werden können. Vermisst wurden im Corona-Jahr auch die Gespräche am Rande des sportlichen Geschehens. Das Prüferteam hofft, dass im neuen Jahr dem Spaß an der sportlichen Herausforderung und der Freude an sozialen Kontakten nichts mehr im Wege steht.

Bild und Text: Achim Reinhart