09-Handballer gewinnen Verfolgerduell in Schleißheim mit 30:26 und steuern nun schnurstracks BOL-Kurs

 (v. Ferdinand Mader)

Wenn selbst der nicht gerade für übertriebene Lobeshymnen bekannte Handballtrainer des ETSV 09 Landshut, Stefan Gensberger, von der „besten Saisonleistung" spricht, dann muss es schon ein verdammt gutes Spiel gewesen sein, das seine Mannschaft im Verfolgerduell der Bezirksliga beim Tabellendritten TSV Schließheim ablieferten. Fakt ist: Nach seinem 30:26 (15:12)-Sieg steuert der Rangzweite mit 20:6 Punkten schnurstracks Aufstiegskurs und kann am Samstag (19 Uhr, Sparda-Bank-Sporthalle) im Gipfeltreffen mit Primus Manching die BOL-Rückkehr auch rechnerisch fest machen.

„Es ist so gut gelaufen, da wollte ich den Spielfluss einfach nicht unterbrechen", begründete Gensberger die Tatsache, dass er bis zur 56. Minute seine Stammsieben durchspielen ließ. Zu dieser Zeit hatten die Nullneuner mit ihren überragenden Spielern Asim Ljubijankic im Tor (u.a. drei gehaltene Siebenmeter) und Tobias Wimmer, der diesmal nicht nur als Vollstrecker (acht Tore), sondern auch als Passgeber und aggressive Spitze der Landshuter 5:1-Abwehr glänzte, bei einer 28:23-Führung den Sieg bereits in der Tasche. Nur in der ersten Viertelstunde dieses gutklassigen Duells hatten die Gäste Probleme mit den „langen Kerls" der Münchner Vorstädter, die bis zum 7:5 immer mit bis zu zwei Toren vorlegten. Dann dampften die „Eisenbahner" aber los, glichen aus und enteilten über die Stationen 10:9, 12:9 und 13:10 bis zur Pause auf 15:12. Auch in der zweiten Hälfte machten Tobi Wimmer, Maxi Metzger und Tobias Hirnich im 09-Rückraum mächtig Betrieb und setzten immer wieder gekonnt die „Flügelzange" Fabian Wimmer/Tobias Raith in Szene, von der vor allem Raith mit acht Toren kräftig zubiss. Landshut baute so sein Polster auf fünf Tore aus (23:18/45.) und sorgte, nachdem die Hausherren bis zur 53. Minute nochmals auf 23:25 verkürzt hatten, mit einem 3:0-Lauf für die endgültige Entscheidung.

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Ljubijankic, Kranert; Metzger (6), Poppinga, Prücklmeier, Deschu, Fabian Wimmer (4), Hirnich (4/2), Tobias Wimmer (8), Stangl, Alexander Gensberger, Forster, Raith (8), Groß. -fe-

 

Abwehr bleibt „Problemzone" der 09-Handballer

(v. Ferdinand Mader)

Die Abwehr bleibt die „Problemzone" für die Handballer des ETSV 09 Landshut. Trotzdem reichte es auch im Heimspiel am Samstag gegen die „Zweite" des SVW Burghausen zu einem 31:30 (17:17)-Heimsieg, durch den der Tabellenzweite (18:6 Zähler) sein Fünf-Pumkte-Polster auf einen Nichtaufstiegsplatz wahrte. „Wir bekamen vor allem den neunfachen Burghausener Torschützen Michael Kalchauer nicht in den Griff", kritisierte 09-Trainer Stefan Gensberger. Der Chefanweiser sah sich nach dem Ausfall seines Spielmachers Felix Käser (Fingerbruch) und des verletzten Rückraumstrategen Adrian Nißl mit seinen 51 Jahren sogar genötigt, in den letzten Minuten selbst ins Geschehen auf dem Parkett einzugreifen. Bis in die Schlussphase hinein machten sich die Landshuter mit ihren Nachlässigkeiten das „Leben" selbst schwer. Sie lagen mit wenigen Ausnahmen immer vorne, konnten sich aber in Halbzeit eins (17:17) nie um mehr als zwei Tore absetzen. Ein größerer Vorsprung gelang zwar gleich nach dem Wiederanpfiff (20:17/34. Minute). Doch weil die Rot-Schwarzen nicht nur in der Deckung löhrig blieben, siondern nun auch in der Offensive zu viele Chancen ausließen, drehte der Tabellenachte von der Salzach plötzlich den Spieß um (22:23/41.). Erst, als Gensberger den Gäste-Shooter Kalchaer von Tobias Womemr an die „kurze Leine legen" ließ, kamen die „Eisenbahner"  wieder in die Spur. Das Match war gelaufen, nachdem Tobi Wimmer, Tobi Hirnich und Maxi Metzger binnen gut drei Minuten von 28:27 auf 31:28 (59.) erhöht hatten. Der Doppelschlag der BOL-Reserve in den letzten 30 Sekunden des Spiels zum 31:30-Endstand kam zu spät.

„Die jetzt folgende, lange Spielpause bis zum 7. März kommt mir ganz gelegen", will Chefanweiser Gensberger im Training intensiv an den Defiziten seiner Truppe arbeiten. Mal sehen, was seine Schützlinge angesichts des bevorstehenden Faschings-Endaspurts dazu sagen.

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Kranert, Ljubjankic; Metzger (6), Poppinga, Prücklmeier, Deschu (1), Stehr, Fabian Wimmer (2), Hirnich (4/4), Tobias Wimmer (12), Stangl, Gensberger (1), Forster (2), Raith (3). -fe-

09-Handballern gelingt Revanche

(von Ferdinand Mader)

Die Bezirksliga-Handballer des ETSV 09 Landsghut bleiben nach ihrem 31:25 (15:12)-Sieg am Samstag beim TV Passau auf BOL-Kurs und revanchierten sich gleichzeitig für die im Hinspiel erlittene Heimpleite. Nach dem seit dem Wochenende offiziellen Rückzug des TSV 65 Dachau preschten die „Eisenbahner“ im ohne die Dachauer Ergebnisse neu berechneten Zehnertableau mit 16:6 Punkten sogar auf Platz zwei vor.

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit dem Abwehrverhalten meiner Mannschaft überhaupt nicht“, genoss nach dem Geschmack von ETSV-Trainer Stefan Gensberger vor allem der 1,96-Hüne im Passauer Rückraum viel zu viele Freiheiten. Gut, dass sich frei nach dem alten Vlado Stenzel-Spruch „Eine schlechte Abwehr ist das beste Torwarttraining“ Enrico Kranert im 09-Kasten einmal mehr in Galaform präsentierte und sein grippegeschwächter Vertreter Asim Ljubijankic nur bei dem einen oder anderen Siebenmeter eingreifen musste. Außerdem hatten die Nullneuner mit Tobi Hirnich einen Siebenmeterschützen mit hundertprozentiger Trefferquote in ihren Reihen. So setzten sich die Rot-Schwarzen gegen Ende der ersten Halbzeit von 10:10 (22. Minute) auf 14:11 ab. Das „Sahnehäubchen“ auf die ersten 30 Minuten setzten Felix Käser, Tobias Raith und Torschütze Tobias Wimmer mit einem gelungenen Dreifach-Kempa zum 15:12. 

Zu Beginn der zweiten Hälfte startete Coach Gensberger die Aktion „Jugend forscht“ und brachte seinen „zweiten Anzug“ auf’s Parkett. Die Nullneuner wahrten trotzdem ihre Zwei- bis Drei-Tore-Distanz auf die Hausherren. Letztere verkürzten in der 56. Minute zwar nochmals auf 25:27, aber im Endspurt brachte der Gästecoach wieder seine Stammsechs und der „Ausgebufftheit“ (O-Ton Gensberger) von Felix Käser und Tobi Raith war es in erster Linie zu verdanken, dass die Landshuter mit einem finalen 4:0-Lauf endgültig den „Deckel draufsetzten“.

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Kranert, Ljubijankic; Metzger (4), Prücklmeier, Nißl (2), Käser (4), Gensberger, Fabian Wimmer, Hirnich (7/6), Tobias Wimmer (8/1), Stangl, Forster (3), Raith (3). -fe-

 

Landshuter Bezirksliga-Handballer lassen Verfolger Indersdorf mit 30:26 abblitzen

(v. Ferdinand Mader)

Die Handballer des ETSV 09 Landshut steuern in der Bezirksliga schnurstracks BOL-Kurs. Am Samstag ließen sie Verfolger TSV Indersdorf (5./13:11 Punkte) mit einem 30:26 (16:14)-Heimsieg abblitzen. Die Rot-Schwarzen (16:6) festigten damit Aufstiegsplatz drei, zumal mit Freising-Neufahrn II (6./12:12) ein weiterer Mitbewerber „Federn" ließ und in Moosburg mit 28:35 verlor.

„Indersdorf war ein absolut gleichwertiger Gegner. Den Ausschlag für uns gab letztlich die individuelle Klasse unserer erneut überragenden Torhüter Asim Ljubijankic und Enrico Kranert sowie vom 14-fachen Torschützen Tobias Wimmer und Tobias Hirnich, der die meisten Wimmer-Tore auflegte", resümierte 09-Trainer Stefan Gensberger. Der zeigte sich trotz des wichtigen Sieges mit der Abwehrleistung seiner Truppe überhaupt nicht zufrieden: „Da haben wir noch viel Arbeit vor uns."

So vergeigten die Gastgeber schon in der ersten Halbzeit einen komfortablen Vier-Tore-Vorsprung (6:2, 9:5/17. Minute) und mussten die Glonntaler bis auf ein Tor aufschließen lassen (10:9, 11:10/22.). Nach einer Landshuter 16:14-Pausenführung schien Indersdorf das Spiel im zweiten Abschnitt zu drehen (17:18, 18:19/37.), doch die Hausherren wussten die richtige Antwort und legten ihrerseits wieder zwei vor (22:20/42.). Das Match wogte in der Folge hin und her und die Gäste egalisierten noch zweimal zum 22:22 und 23:23 (46.). Erst in den letzten zehn Minuten schlug dann das Pendel zugunsten der „Eisenbahner" aus, die sich nach Treffern von Tobi Wimmer (2), Maxi Metzger und Tobi Hirnich zum 28:25 (55.) nicht mehr vom Siegkurs abbringen ließen.

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Ljubijankic, Kranert; Metzger (3), Poppinga, Prücklmeier, Nißl (1), Deschu, Käser (4/1), Fabian Wimmer, Hirnich (4), Tobias Wimmer (14), Stangl, Forster (2), Raith (2). -fe-

 

Derbypleite für 09-Handballer

 (v. Ferdinand Mader)

Die Aufstiegshoffnungen der Bezirksliga-Handballer des ETSV 09 Landshut erhielten am Samstag im brisanten Derby bei der SG Moosburg einen kräftigen Dämpfer. Beim Wiedersehen mit drei ihrer ehemaligen Spieler und mit ihrem Ex-Trainer Stefan Gensberger waren die Gastgeber motiviert bis in die Haarspitzen und gewannen nicht unverdient mit 24:23 (14:9). 

Trotz der bitteren Pleite bei seiner früheren Mannschaft zeigte sich Gensberger am Ende als fairer Verlierer: „Moosburg war in der ersten Halbzeit deutlich besser, während uns der nötige Biss fehlte. In der zweiten Hälfte haben wir dann aufgeholt, aber zu viele Chancen, darunter drei Strafwürfe, liegen gelassen, um Zählbares mitzunehmen", fiel Gensbergers Analyse ziemlich nüchtern aus. 

Die SGM bot in Halbzeit eins ihre vielleicht beste Saisonleistung. Bis zur 24. Minute zog sie bis auf 11:6 davon und nur den beiden erneut stark haltenden Gästekeepern Enrico Kranert und Asim Ljubijankic war es zu verdanken, dass der Landshuter 9:14-Pausenrückstand nicht noch höher ausfiel. Negativ bei den „Eisenbahnern" bemerkbar machte sich, dass Maxi Metzger und Tobias Wimmer bereits in dieser frühen Phase mit jeweils zwei Zeitstrafen vorbelastet und damit akut „rotgefährdet" waren. Nach dem Wiederanpfiff gingen die Gensberger-Schützlinge dann entschlossener zu Werke, schafften aber erst in der 54. Minute beim 21:21 den erstmaligen Ausgleich in dieser Partie. Als Ferdinand Menzel von den Hausherren „rot" sah (58.) und Bastian Prücklmeier die Landshuter Überzahl prompt zum Führungstreffer nutzte (23:22), schien ein „Happy End" für die Gäste möglich. Doch die von Coach Gensberger in dieser „Crunchtime" bei einer Auszeit angeordneten Spielzüge setzten die „Eisenbahner" nicht um, sondern scheiterten vielmehr mit drei unvorbereiteten Würfe am gut disponierten Moosburger Keeper Sebastian Raspe. Mit einem Doppelschlag 100 beziehungsweise 17 Sekunden vor de Schlusssirene konnte damit Robert Kleeberger den Moosburger Derbysieg fixieren.

SG Moosburg (Tore/davon Siebenmeter): Raspe, Klein; Kumpmann (8/3), Selzer, Schäflein (2), Menzel (5), Kleeberger (3), Markus Voggenreiter (4), Stuckenberger, Sedlmeier (1), Hofrichter, Wiesheu, Hulm (1), Stütgens. – ETSV 09 Landshut: Kranert, Ljubijankic; Forster (4), Metzger (2), Gensberger, Prücklmeier (1), Nißl, Deschu, Käser (3), Fabian Wimmer (2), Hirnich (2), Tobias Wimmer (8/3), Raith (1). -fe-