09-Handballer holen beim Bezirksligaletzten TSV Simbach II mit 30:18 ersten Auswärtssieg

(Ferdinand Mader)

Im fünften Anlauf hat's endlich geklappt bei den Handballern des ETSV 09 Landshut: Sie holten beim punktlosen Bezirksliga-„Schlusslicht" TSV Simbach II mit 30:18 (13:12) den ersten Saison-Auswärtssieg und glichen damit als Tabellensiebter ihr Punktekonto aus (8:8). In Jubelstimmung brach Gästetrainer Waclaw Jach deswegen nicht aus: „Dazu war der Gastgeber einfach zu schwach und hatte außer den beiden guten Torhütern und dem mit einem Zweitspielrecht für die Landesligamannschaft ausgestatteten Marius Schachinger, der zehn Mal traf, nichts zu bieten", analysierte der Coach. Seine Mannschaft hatte die Begegnung „eigentlich" jederzeit unter Kontrolle, beging laut Jach freilich nach dem guten Start (11:4-Führung bis zur 19. Minute) den Kardinalfehler, „zu sehr auf schön zu spielen." Bei der etwas misslungenen „Ballzauberei" blieben reihenweise sichere Einwurfmöglichkeiten liegen und prompt hatte sich der Tabellenletzte bis zur Pause auf 12:13 heran gekämpft. Ein entsprechender „Weckruf" des Trainers in der Kabine brachte die „Eisenbahner" nach dem Wiederanpfiff des problemlos leitenden Schiedsrichters Werner Scheibengraber (TG Landshut) allerdings bald wieder auf Kurs: Vor allem der zwölffache Torschütze Tobias Wimmer war wieder einmal in Wurflaune auch Maxi Metzger hatte sein Visier diesmal gut justiert (sechs Tore). Da konnte sich Tomasz Morawski bei seinen Einsätzen beruhigt auf die Rolle des Ballverteilers beschränken. Mit einem 12:3-Lauf zogen die Landshuter auf 25:15 davon und bauten in den verbleibenden knapp zehn Minuten dieses einseitigen Duells ihren Vorsprung sogar noch etwas aus. 

ETSV 09 Landshut: (Tore/davon Siebenmeter): Covaci. Schmid, Kranert; Stangl, Poppinga (2), Metzger (6), Deschu (1), Groß (2), Hirnich (2), Tobias Wimmer (12/1), Fabian Wimmer (2), Raith, Morawski (3). -fe-

 

Handballer des ETSV 09 bezwingen aufgepeppte„Zweite" des ASV Dachau mit 31:28 (17:12)

(v. Ferdinand Mader)

Mit dem dritten Heimsieg hintereinander bogen de Bezirksliga-Handballer des ETSV 09 Landshut am Samstag gegen den ASV Dachau II wieder in die Erfolgsspur ein und holten mit 31:28 (17:12) wichtige Sicherungspunkte. Beide zuvor mit erst vier Zählern gleichauf liegenden Kontrahenten standen unter Zugzwang. Und so staunte 09-Trainer Waclaw Jach nicht schlecht, als die Gäste einen aufgepeppten Kader mit viel Erfahrung aus Landesliga und BOL aufboten. „Die hatten eine richtig gute Truope mit Gardemaß dabei, die uns alles abverlangte", sprach der Landshuter Coach von einem „harten Stück Arbeit" für seine Mannschaft in einem sehr körperbetont, aber nie unfair geführten Match. „Zum Glück konnten auch wir unsere derzeit beste Formation auf die Platte schicken", stellte der Landshuter Chefanweiser seine Youngster diesmal unter (O-Ton Jach) „Welpenschutz" und ließ stattdessen lieber seine erfahrenen „Haudegen" um Tomasz Morawski, Sven Poppinga oder Maxi Metzger ran. Somit gaben die „Eisenbahner" von Beginn an die Schlagzahl vor und kontrollierten über die Stationen 5:1 (9. Minute), 13:7 (21.) und 17:10 (28.) recht sicher die erste Halbzeit, die dann mit einer Landshuter 17:12-Führung endete. Nach dem Wiederbeginn verkürzten die hoch aufgeschossenen Cracks vom Dachauer Stadtwald nach einigen Konzentrationsschwächen der Gastgeber bis auf 19:17 (39.), ehe die „Eisenbahner" wieder einen Zahn zulegten und bis zur 47. Minute auf 26:19 davon dampften. Aufstecken allerdings galt nicht für die kampfstarke Landesligareserve, die in der Schlussphase nochmals Gas gab, aber den letztlich verdienten Landshuter 31:28-Heimsieg nicht mehr verhindern konnte.

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Covaci, Kranert; Stangl, Poppinga (3), Metzger (7), Nißl, Deschu, Hirnich (3), Tobias Wimmer (9/3), Fabian Wimmer (1), Hartl, Raith (2), Morawski (6), Groß. -fe-

 

Handball-Bezirksligist verliert in Waldkraiburg mit 30:31 (12:18) (v. Ferdinand Mader)

Die Bezirksliga-Handballer des ETSV 09 Landshut gingen auch im vierten Auswärtsspiel der laufenden Saison leer aus und verpassten beim alten „Angstgegner" VfL Waldkraiburg am Samstag mit 30:31 (12:18) Zählbares so knapp wie noch nie in den letzten Jahren. In der hektischen Schlussphase haderten die Nullneuner mit einigen, aus ihrer Sicht recht unglücklichen, Entscheidungen von Schiedsrichter Steffen Semmler. Aber die Schuld für die Niederlage in die Schuhe schieben wollte Gästetrainer Waclaw Jach dem Straubinger Unparteiischen dennoch nicht: „Wir haben's selber verbockt", räumte der Übungsleiter mit Blick auf eine ziemlich verkorkste erste Halbzeit der Landshuter ein. „Unsere Abwehr stand nicht und auch im Angriff unterliefen uns zu viele Fehler", wusste Jach den Grund für den klaren 12:18.Pausenrückstand, den sich die Gäste nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde (8:8/14.) einhandelten. Wie ausgewechselt kamen die „Eisenbahner" dann aus der Kabine zurück und bliesen, angeführt vom nicht zu stoppenden Tobias Wimmer (insgesamt 16/4 Tore), zur Aufholjagd. Ratzfatz waren die Hausherren eingeholt (20:20/37. Minute) und in der 45. Minute (25:24) lagen die Gäste erstmals seit dem 4:3 (6.) wieder vorne. Der Rest war dann nichts für schwache Nerven. Für den mit zwei Zeitstrafen aus der ersten Hälfte vorbelasteten Abwehrstrategen Tobias Hirnich war in der 54. Minute nach der dritten zeitlichen Hinausstellung endgültig Feierabend. Trotz doppelter Landshuter Unterzahl glich Tobias Wimmer für die Gäste aus (28:28/55.). Die Hausherren legten danach dreimal vor, und dreimal antworteten die Gäste postwendend mit dem Ausgleich. Nur, dass beim dritten Mal der Schiri beim vermeintlichen 31:31 den Torschützen Fabian Wimmer im Kreis gesehen haben wollte und den Treffer nicht gab. Vier Sekunden vor Ultimo kamen die Gäste nochmals in Ballbesitz, aber der brachte nichts mehr ein. Der Zeitnehmer aus Waldkraiburg betätigte vor Ablauf der Spielzeit die Schlusshupe und unterbrach den laufenden Tempogegenstoß. 

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Covaci, Kranert; Stangl (1), Poppinga (1), Metzger (4), Nißl, Deschu, Hirnich (1), Tobias Wimmer (16/4), Fabian Wimmer, Raith (7), Groß. -fe-

 

27:20-Heimsieg der Landshuter Bezirksliga-Handballer hätte viel höher ausfallen können 

(v. Ferdinand Mader)

Auf ihre Heimstärke können sich die Handballer des ETSV 09 Landshut eben verlassen - im zweiten Bezirksliga-Saisonspiel in der Sparda-Bank-Sporthalle gab’s am Samstag den zweiten Sieg, Dem „Überflieger“ HSG Freising-Neufahrn II, der als verlustpunktfreier Rangzweiter an der Siemensstraße aufgekreuzt war, wurden mit 27:20 (11:10) die Flügel gestutzt. Trotz des glatten Heimsieges war 09-Trainer Waclaw Jach danach nicht zufrieden: „Freising trat heute nicht so mächtig auf. Wir haben wieder viel zu viele Torchancen vergeben und hätten wesentlich höher gewinnen müssen.“ Zehn sogenannte „Hundertprozentige“, die verworfen wurden, zählte Jach allein schon in Halbzeit eins. So erklärte sich auch, dass die „Eisenbahner“ nicht recht vom Fleck kamen und nach Rückständen von bis zu drei Toren froh sein konnten, mit einem knappen 11:10-Vorsprung in die Pause zu gehen. Die Vorentscheidung fiel dann gleich nach dem Wiederanpfiff, als die Hausherren sofort Volldampf machten und binnen knapp acht Minuten auf 17:11 davonpreschten. Freising brach jetzt förmlich zusammen, sodass die Jach-Jungs das Ergebnis auf 26:14 hochschraubten (52.). Umso mehr ärgerte sich der ETSV-Chefanweiser, dass sein Team in den letzten acht Minuten die Zügel wieder schleifen ließ. Von seiner Kritik nahm Waclaw Jach ausdrücklich seine Youngsters aus: Fabian Wimmer bot auf der linken Außenbahn eine ganz starke Partie und auch A-Junior Adrian Nißl nutzte im zentralen Rückraum die Einsatzzeit, die ihm der Trainer angesichts der klaren Verhältnisse reichlich gewährt hatte.

Am Samstag um 16 Uhr nehmen die Nullneuner (Achter mit 4:6 Zählern) beim heimstarken VfL Waldkraiburg (6./6:4) den vierten Anlauf, um auswärts endlich etwas Zählbares mitzunehmen. Sie bangen noch etwas um Tomasz Morawski, der sich seit Wochen mit einer Rippenprellung herumplagt. Wieder an Bord sind bei den Rot-Schwarzen die zuletzt fehlenden Enrico Kranert und Tobias Raith. 

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Covaci, Schmid; Stangl, Poppinga (1), Metzger (6), Nißl (2/2), Deschu, Latacz, Hirnich (1), Tobias Wimmer (9/3), Fabian Wimmer (4), Dumler, Morawski (4/1), Groß. -fe-

 

 Landshuter Handball-Bezirksligist gewinnt klar mit 31:22 / Morawski sieht „Blau"

(v. Ferdinand Mader)

Erster Sieg im ersten Saisonheimspiel: Nach zwei Auswärtspleiten zum Bezirksligastart war für die Handballer des ETSV 09 Landshut am Samstag Aufsteiger TSV Rottenburg der passende „Aufbaugegner" und musste sich deutlich mit 31:22 (17:11) geschlagen geben. Richtig freuen konnte sich 09-Trainer Waclaw Jach allerdings nicht über den Derbysieg und sah sich wieder mal als Opfer „völlig überforderter“ (O-Ton Jach) Schiedsrichter. Das Gespann Armin und Michael Weinzierl verhängte neben neun Siebenmetern gleich zehn Zeitstrafen (Rottenburg 3/2) gegen die Hausherren. Deren Regisseur Tomasz Morawski ließ sich kurz vor Schluss (56.) nach seiner dritten Zweiminutenstrafe, die eigentlich durch ein Missverständnis zustande kam, zu einer Schiri-Beleidigung hinreißen. Und das bedeutet nun mal nach der neuen „Farbenlehre“ im Handball: Auf „Rot“ folgt „Blau“ und damit eine Sperre für einige Spiele. So kam wenigstens durch die Unparteiischen Farbe in ein ansonsten recht laues Derby mit wenig Unterhaltungswert für die fast 200 Zuschauer in der Sparda-Bank-Sporthalle. Rottenburg konnte nur anfangs (2:0- und 3:2-Führung, 4:4/9. Minute) dagegenhalten, ließ sich dann aber von den hoch motivierten und kernig zupackenden Gastgebern schnell den Schneid abkaufen. Fast „körperlos“ in der Abwehr und mit vielen technischen Fehlern im Spielaufbau behaftet, waren die Laabertaler schon zur Pause mit der Landshuter 17:11-Führung gut bedient. Mit einem starken Torwart Enrico Kranert als Rückhalt, dampften die „Eisenbahner“ nach dem Wiederbeginn uneinholbar auf 21:12 (37.) und 23:14 (40.) davon. Wenigstens fiel das Klosik-Team danach nicht völlig auseinander und kämpfte, sodass der Rückstand nicht noch weiter anwuchs, Neben Morawski erlebte auch Rottenburgs Andre Ringenberg das Spielende nicht mehr auf dem Parkett, nachdem er für eine „Notbremse“ an Tobias Wimmer „Rot“ gesehen hatte (54. Minute). 

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Covaci, Kranert; Metzger (4), Stangl, Poppinga (2), Prücklmeier (2), Latacz, Hirnich (4), Tobias Wimmer (8/1) Fabian Wimmer (3), Hartl, Raith (2), Morawski (5), Groß (1). – TSV Rottenburg: Tröger, Behrens, Asbeck;  Spanner (4), Tobias Deininger (3/1), Löffelmann, Thomas Deininger (7/4), Bruckmeier, Janker (1), Böttcher (6/1), Zieglmeier, Ringenberg, Ehler (1). -fe-