Kampfgeist erwacht

Letzten Samstag fuhr Trainerin Dani Poppinga mit einer angeschlagenen
Rumpfmannschaft zum TSV Taufkirchen.
Die einzige Ansage vor dem Spiel war, habt Spaß, wir haben heute nichts
zu verlieren. Nur schwer kamen die Damen ins Spiel. Schnell lag man mit
vier Toren hinten. Zwar kam man immer wieder etwas ran, aber trotzdem
hieß er zur Pause 10:12. Erst in der zweiten Halbzeit kamen die Mädels in

Fahrt. Aggressiv in der Abwehr und mit mehr Druck im Angriff holten die

Damen auf und gingen dann auch endlich in Führung. Taufkirchen hatte

Probleme mit den druckvollen Spiel der Landshuterinnen. Immer wieder

wurden beide Außenspielerinnen frei gespielt, die dann auch ihre Chancen
verwerteten. Taufkirchen kam nicht mehr ins Spiel. Mitte der zweiten
Halbzeit führte man sogar mit drei Toren. Dieses Spiel wollten die
Damen nicht mehr verlieren. Sie kämpften weiter wie Löwinnen, auch die
angeschlagenen Spielerinnen gaben alles. Doch Taufkirchen kämpfte
ebenso und sie kamen wieder ran. Es wurde wieder ein knappes Spiel und
man trennte sich am Ende mit einem 23:23 unentschieden.

Auch wenn dieses Mal nur ein Punkt mit nach Hause genommen werden
konnte, war Couci Dani sehr zufrieden. Ihre Mädels kämpften sich
wieder zurück ins Spiel und eine geschlossene Mannschaft stand auf dem
Platz, in der jeder für jeden kämpft.

Jetzt am Samstag gegen sollen endlich die ersten zwei Punkte her.

Es spielten: Dani Willberg, Jenny Jach (beide Tor), Sarah Klötz, Verena
Gebauer, Steffi Czipri, Nati Isaak, Saskia Scheibengraber, Lena Klosik,
Lavinia Oros und Moni Wimmer

 

Zum ersten Spiel in der Rückrunde trafen die Damen zu ungewohnter Uhrzeit auf TSV Wartenberg. Es war Wiedergutmachung angesagt. Die Damen wollten das Spiel gegen den TSV Wartenberg auf jeden Fall besser gestalten wie das Hinspiel. Die Chancenverwertung in diesem Spiel war miserabel und die Punkte gingen so an den Gegner.

Gleich zu Beginn zeigten die Damen, dass sie das Spiel für sich entscheiden wollten und gingen schnell in Führung. In der Abwehr wurde konsequent gearbeitet. Für den Gegner war es schwer. In der Mitte der Halbzeit fing es dann wieder mit den Fehlwürfen an. Zu viele Chancen wurden vergeben, so dass die Damen mit davon ziehen konnten. Wartenberg biss sich allerdings an der Abwehr und an der gut aufgelegten Willy im Tor die Zähne aus, so dass die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel sahen. Doch durch ein paar Fehlpässe und Unachtsamkeiten in der Abwehr konnten die Gegner ausgleichen und zur Halbzeit mit einem Tor beim Stand von 7:8 in Führung gehen.

Nach der Pause war klar, die zwei Punkte mussten her. Die Zuschauer sahen den gewohnten Kampfgeist der Damen. Die Abwehr stand weiterhin sehr gut. Doch leider war die Chancenverwertung auch hier nicht viel besser. Die Damen hinkten immer diesem einen Tor hinterher. Wartenberg ließ natürlich auch nicht locker. Doch auch sie hatten nicht ihren besten Tag erwischt und konnten sich nicht absetzen. In der letzten Spielminute nahm Verena Gebauer, die vorher immer wieder Pech beim Abschluss hatte, das Herz in die Hand. Mit einer schönen Einzelaktion traf sie zum Endstand von 14:14.

Die Punkteverteilung war gerecht, da zwei gleichwertige Mannschaften auf dem Spielfeld standen.

Es spielten: Dani Willberg, Dani Poppinga (beide Tor), Sarah Klötz, Verena Gebauer, Steffi Czipri, Nati Isaak, Sarah Grabler, Chrissi Kunert, Dani Königbauer und Steffi Berger

 

 

 

Zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde reisten die Damen am vergangenen Samstag zum HC Deggendorf. Die Siegesserie sollte auf jeden Fall fortgeführt werden. So war ein Sieg Pflicht.

So fing das Spiel auch an. Die Damen begannen gleich mit viel Druck und ließen den Gegner nicht ins Spiel kommen.

Auch wenn es in der überhitzen Halle mit gefühlten Temperaturen um die 25° C nicht einfach war, ließen die Damen nicht nach. Die zwei Punkte müssen mit nach Landshut. Zur Halbzeit stand es dann aus Landshuter Sicht 14:7.

Auch in der zweiten Halbzeit wurde nicht nachgelassen. Die Hitze in der Halle machte zwar nun allen zu schaffen und die Wasserflaschen gingen langsam zur Neige. Aber es wurde weiter gekämpft. Der Vorsprung wurde immer weiter ausgebaut. Die herausgespielten Chancen wurden sicher verwandelt. Und Willy im Tor war ein sicherer Rückhalt.Nach 60 Minuten stand es 30:16.

Nun steht noch das Derby gegen die TG II an. Auch wenn mit Dani K. und Verena zwei Rückraum-Spielerinnen fehlen, wollen die Damen auch hier den Sieg.

Es spielten: Dani Willberg (Tor), Sarah Klötz, Verena Gebauer, Steffi Czipri, Nati Isaak, Veri Urban, Saskia Scheibengraber, Chrissi Kunert