Das Fernduell des Damenteams um Tabellenplatz 3 (gegen Altötting) steigt am Samstag um 17.00 Uhr in der Sparda-Bank-Halle statt. Es geht diesmal im letzten Liga-Spiel gegen den TV Landau

Die Herren-Mannschaft fährt zum sicheren Aufsteiger/Spitzenreiter MTV Pfaffenhofen. Anwurfzeit dort um 17.30 Uhr. 

Wir wünschen allen Teams viel Erfolg.

Und herzliche Einladung zum Heimspiel der Damen.

Es hat nicht gereicht…

(von Steffi Czipri)

Am Samstag fand das Spitzenspiel der Bezirksklasse Ost in Landshut statt. Der Tabellenführer aus Freising war bei den Damen zu Gast. Im Hinspiel kamen die Mädels deutlich unter die Räder. Dies sollte dieses Mal nicht passieren. Die Mannschaft um Dani wollte den Sieg, da sie weiterhin um den Aufstieg mitspielen wollen.  Doch leider begann das Spiel nicht wie gewollt. Die Damen taten sich, wie schon im Hinspiel, mit der offensiven Abwehr der Freisingerinnen sehr schwer. Sie lagen nach 15 Minuten mit 5 Toren zurück. Erst nach 20 Minuten hatte man sich daran gewöhnt. Das Spiel wurde nun druckvoller und die Chancen wurden herausgespielt. Doch leider wurden zu wenige davon verwertet. Immer wieder scheiterten sie am gegnerischen Torwart. Die Abwehr stand wie gewohnt sicher und war kämpferisch sehr stark, so dass sich Freising sehr schwer tat, Richtung Tor zu kommen. Nach 30 Minuten stand es 7:11 aus Landshuter Sicht.

Die zweite Halbzeit sollte nicht so beginnen  wie die erste. Das tat sie auch nicht. Die Mädels starteten die Aufholjagd. Nach 43 Minuten erzielten sie den Anschlusstreffer. Doch dann war es wieder vorbei. Die Abwehr war immer noch sehr stark und stand sicher, doch im Angriff war wieder der Wurm drin. Man machte sich das Leben selbst schwer, in dem man den Ball nicht ins Tor brachte. Freising konnte in dieser Phase wieder mit 5 Toren davon ziehen. Kurz vor Schluss kam es noch  mal zu einer kurzen Aufholjagd. Doch dann waren die 60 Minuten zu schnell um und am Ende stand es 17:20. Die Zuschauer sahen, von der ersten Viertelstunde abgesehen, ein gutes und ausgeglichenes Spiel. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätten die Damen nicht gleich am Anfang diese Schwierigkeiten gehabt. Will man nun die Chance auf die Relegation bewahren, müssen die Damen die restlichen Spiele für sich entscheiden und auch hoffen, dass Taufkirchen strauchelt. Gleich am Samstag können in Altötting zwei Punkte geholt werden. Das Hinspiel wurde klar gewonnen.

Es spielten: Monika Duresova, Pamela Nowak (beide Tor), Veri Urban, Krissi Heinz, Steffi Czipri, Nati Isaak, Saskia Scheibengraber, Lena Klosik, Hannah Hagl, Chrissi Kunert, Uta Schuster und Moni Wimmer

Am Samstag reisten die Damen zum Tabellensiebten TSV Wartenberg. In der letzten Saison und in der Vorrunde tat man sich gegen diesen Gegner leicht. Die zwei Punkte wollten die Mädels natürlich mit nach Landshut nehmen. Sie wollten das Spiel aber auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aber die Heimmannschaft überraschte die Mädels gleich mit einer schnellen Führung, dann erst wachte Landshut auf und kam ins Spiel. Die mitgereisten Zuschauer sahen wieder einen tollen Einsatz von jedem, auch wenn Wartenberg immer wieder den Weg Richtung Tor fand. Der Angriff war wie schon in den letzten Spielen sehr druckvoll, dass die herausgespielten Chancen auch verwertet werden konnten. Leider war für Steffi das Spiel nach 12 Minuten verletzungsbedingt vorbei, doch da man mittlerweile ein eingespieltes Team war, konnte diese Lücke schnell geschlossen werden, auch wenn sich mancher auf einer ungewohnten Position wiederfand. Doch Wartenberg war auf ihren Gegner sehr gut eingestellt, kannte man sich auch schon lange genug, und hielt dagegen. Die mitgereisten Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit deshalb ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Mit einem knappen Vorsprung für Landshut ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit wollten die Mädels nun deutlicher für sich gestalten. Doch es dauerte noch bis zur 40. Minute, bis Landshut sich mit zwei Toren absetzen konnte. Von hier an wollten sie sich den Sieg auf keinen Fall mehr nehmen lassen. Wieder kämpfte jeder für jeden. Durch eine überzeugende geschlossene Mannschaftsleistung führten die Damen in der 48. Minute mit fünf Toren. Den Sieg ließ man sich jetzt natürlich nicht mehr nehmen. Auch nicht als Uta die dritte Zwei-Minuten-Strafe bekam. Am Ende stand es 26:23 für Landshut. Die zwei Punkte gingen mit nach Hause. Bei Saskia war von außen endlich der Knoten geplatzt. Sie steuerte insgesamt 5 Treffer hinzu. Dass Fanni erst ihr zweites Spiel für Landshut machte, merkte man nicht. Alle im Team waren aufeinander abgestimmt und eingespielt. Hervorheben muss man auch die Leistung von Pam, die ihr erstes Spiel im Tor machte, weil Monika angeschlagen war und deshalb nicht das ganze Spiel im Tor stehen konnte. Außerdem wünschen wir der Torhüterin des TSV Wartenberg, die sich leider in der zweiten Halbzeit verletzt hat, eine gute Besserung.

Es spielten: Monika Duresova, Pamela Nowak (beide Tor), Veri Urban, Krissi Heinz, Steffi Czipri, Nati Isaak, Saskia Scheibengraber, Lena Klosik, Chrissi Kunert, Fanni Orban, Uta Schuster und Moni Wimmer

Knapper 24:23-Heimsieg im Derbykrimi gegen Taufkirchen 

(v. Ferdinand Mader)

Zum Handballkrimi wurde am Samstag das Nachbarderby der Bezirksklasse Ost zwischen den Damen des ETSV 09 Landshut und des TSV Taufkirchen. Am Ende gewannen die Gastgeberinnen knapp mit 24:23 (14:9) und übernahmen damit von den Vilstalerinnen (11:5 Punkte) mit 12:6 Zählern Platz zwei. Punktgleich mit Primus Freising-Neufahrn III (12:2), der allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen hat. Die Gastgeberinnen legten in der Partie gleich los wie die sprichwörtliche Feuerwehr (6:1/12. Minute) und wahrten dann während der gesamten ersten Halbzeit eine Fünf-Tore-Führung. Zur Pause hieß es denn auch 14:9 für die Rot-Schwarzen, die dann auch prima in den zweiten Abschnitt kamen (18:13/37.). Doch Mitte der zweiten Hälfte leistete sich das Team von ETSV-Coach Daniela Poppinga einen kapitalen Durchhänger und lag bis zur 51. Minute prompt mit 18:19 hinten. In der hektischen Schlussphase, in der die Oberbayern einen Strafwurf ausließen und zwei Zeitstrafen kassiertem, hatten die 09-Mädels dann die besseren Nerven. Zwar glich der TSV 23 Sekunden vor Ultimo eine Landshuter 23:21-Führung (56.) aus, aber sieben Sekunden vor der Sirene gelang Ute Schuster der Siegtreffer für die „Eisenbahnerinnen".

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter). Duresova, Jach; Urban (2), Heinz (5), Czipri (4/2), Isaak (3), Patschenko (1), Scheibengraber, Klosik, Orban (5), Schuster (4), Wimmer. 

Am Samstag um 18 Uhr steht für die 09-Damen beim TSV Wartenberg (7./5:13) das nächste Nachbarduell im Terminkalender. -fe-

(v. Steffi Czipri) 

Zum ersten Heimspiel in der Rückrunde waren die Damen des TSV Taufkirchen zu Gast in der Sparda-Bank-Sporthalle. Die Landshuter Mädels wollten an die Leistung und an den Erfolg von letzter Woche anknüpfen. So begann auch das Spiel. Schnell lagen sie durch ein druckvolles und schnelles Spiel mit 6.1 in Führung. Erst dann kam Taufkirchen etwas besser ins Spiel. Doch die Damen um Dani hielten dagegen. Die Zuschauer sahen eine starke Mannschaft, die unbedingt als Sieger vom Platz gehen wollte. Sie ließen sich auch nicht durch die etwas ruppige Art der Gegnerinnen aus der Ruhe und aus ihrem Spiel bringen, so dass sie den 5-Tore-Vorsprung mit in die Pause nahmen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war klar, dass die Damen den Vorsprung nicht mehr hergeben wollten. Sie wollten gleich weiter davon ziehen. Doch dann war der Wurm drin. Die Abwehr stand nicht mehr so sicher. Man kassierte von außen unnötige Tore und im Angriff wollten nun plötzlich gar nichts mehr klappen. So wurde aus einen 15:9 in der 51. Minute ein 18:19. Die erste Führung der Gäste in diesem Spiel. Doch die Damen gaben nicht auf und zeigten in dieser Phase, wie kampfstark sie sind. Sie kamen wieder zurück ins Spiel und führten in 56. Minute mit zwei Toren. Doch leider konnte man nun die Chancen nicht verwerten und Taufkirchen nutzte dies aus. Zwanzig Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang Taufkirchen wieder der Ausgleich. Doch auch hier war es für die Heimmannschaft noch nicht zu Ende. Drei Sekunden vor Schluss warf Uta das Siegtor zum Endstand von 24:23. Auch diesmal sahen die Zuschauer wieder eine starke Mannschaftsleistung mit der sie Tabellenplatz zwei eroberten. Nächsten Samstag geht es nach Wartenberg. Die zwei Punkte dürften mit dieser Leistung auf jeden Fall mitgenommen werden.

Es spielten: Monika Duresova, Jenny Jach (beide Tor), Veri Urban, Krissi Heinz, Steffi Czipri, Nati Isaak, Alina Pantschenko, Saskia Scheibengraber, Lena Klosik, Fanni Orban,  Uta Schuster und Moni Wimmer