(Ferdinand Mader)

Die Handballdamen des ETSV 09 Landshut kamen im Nachbarduell gegen den TSV Taufkirchen/Vils über ein 16:16-Unentschieden nicht hinaus. In der Bezirksklasse Mitte führen sie mit 17:5 Zählern das Tableau zwar weiter an, nach Minuspunkten ist die HSG Straubing (16:4) aber jetzt wieder besser. Gegen die Vilstalerinnen führte das 09-Team zur Pause mit 10:7 und als Verena Gebauer nach dem Wiederbeginn sogar das 11:7 draufsattelte, schienen die "Eisenbahnerinnen" gut unterwegs zu sein. Doch in der Schlussphase gerieten sie beim 15:16 (58. Minute) erstmals in dieser Partie in Rückstand und mussten froh sein, dass zehn Sekunden vor Ultimo Livinia Oros wenigstens noch der Ausgleich gelang, – Beim punktlosen Tabellenletzten SSG Straubing-Aiterhofen soll es am Samstag (17.30 Uhr) wieder einen Sieg für die Frauen von der Siemensstraße geben.

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Willberg, Jach; Matthei, Klötz (1), Gebauer (5), Czipri, Isaak (4), Grabler, Klosik (1), Hagl, Oros (5). -fe-

 

 

Mit gemischten Gefühlen reisten die Damen am Samstag zum Spitzenspiel nach Altenerding. Sie wussten, dass der Gegner gerne Spielerinnen der ersten Mannschaft in der zweiten Mannschaft einsetzte. Die Ansage von Coachi Dani war, wie in den letzten Spielen zu vor, den Angriff der Gegner zu unterbinden. Konzentriert begann das Spiel. Schnell lagen die Mädels um Dani mit 6:1 vorn. Aggressiv stand die Abwehr, die Gegnerinnen fanden kaum ein Durchkommen. Sollten sie es dennoch mal schaffen, scheiterten sie an den sehr gut aufgelegten Torhüterinnen. Im Angriff war Bewegung im Spiel. Schnell und druckvoll wurden die Chancen herausgespielt und verwertet. Nach 18 Minuten stand es dann 12:6. Bis dahin ließen die Damen Altenerding nicht ins Spiel kommen. Doch dann kamen die bekannten zehn Minuten, dieses Mal aber schon in der ersten Halbzeit. Konzentrationsfehler schlichen sich ein und somit auch viele technische Fehler. So konnte Altenerding Tor um Tor aufholen. Mit nur einem Tor Vorsprung ging man in die Pause. 

Dani ermunterte ihre Mädels in der Pause, nun nicht aufzugeben und sich wieder auf die eigenen Stärken zu besinnen. Sie wollten die zweite Halbzeit so beginnen wie die erste.  Außerdem hatten sie sich fest vorgenommen, dass sie auch gegen einige Spielerinnen der ersten Mannschaft des Gegner mithalten können.

Gleich nach Anpfiff glich Altenerding zwar aus und bis zum Stand von 15:15 war es ein ausgeglichenes Spiel. Das waren aber nur die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit. Dann gaben die Damen noch mal Gas. Die Abwehr stand wieder aggressiv und im Angriff wurden die herausgespielten Chancen konsequent verwertet. Schon vier Minuten später führten sie wieder mit vier Toren. Die Mädels puschten sich gegenseitig und jeder half jedem. Der Sieg sollte her, egal, wer das Tor traf. Hauptsache der Ball war drin.

Diesen Vorsprung gaben die Damen nicht mehr her. Am Ende stand es 28:23. Die Freude war riesengroß und die Tabellenspitze war verteidigt. Nach diesem Sieg stehen sie nun weiter auf dem ersten Tabellenplatz und die Leistung aus den letzten Spielen zeigt, dass das mehr als verdient ist.

Nächsten Samstag erwarten die Damen den TSV Taufkirchen. Spielen sie so konzentriert wie in den letzten Spielen, dürften auch hier die zwei Punkte sicher sein.

Es spielten: Dani Willberg, Jenny Jach (beide Tor), Verena Gebauer, Steffi Czipri, Nati Isaak, Saskia Scheibengraber, Lena Klosik,  Hannah Hagl, Chrissi Kunert, Lavinia Oros, Uta Schuster

 

Am Samstag hatten die Damen die SSG Straubing-Aiterhofen zu Gast. Das Ziel vom Coachi war Ü40 und U10. 60 Minuten sollte Tempo gemacht werden. Die Auswechselbank war voll und so konnte dies auch umgesetzt werden. Gleich von Beginn machten die Damen Druck. Wie auch in den letzten Spielen war die Aufgabe der Abwehr, das Spiel des Gegners zu unterbrechen. Dies gelang sehr gut und schnell gingen die Mädels durch Konter mit 8:0 in Führung. Sie ließen nicht nach und setzen auch im Angriff den Gegner immer unter Druck, so dass in deren Abwehr Lücken entstanden, die auch genutzt wurden. Zur Halbzeit stand es dann schon 17:4 

In der zweiten Halbzeit wollten und sollten die Damen nicht nachlassen. Vom angestrebten Ziel war man noch weit weg. Die Zuschauer sahen wieder das gleiche wie in der ersten Halbzeit. Die Landshuter Abwehr war gleich wieder aggressiv. Die Bälle konnten abgefangen werden und die Chancen durch die Konter wurden verwertet. Und spielte man dann auch mal im Angriff, war man auch hier weiterhin druckvoll. Sie ließen nicht nach. Schließlich hatte man ja ein Ziel. Nach 60 Minuten stand es 40:10 für Landshut. Die Damen haben nach diesem Spiel nicht nur das Torverhältnis stark verbessert, sondern haben nach diesem Sieg auch die Tabellenführung übernommen. Doch leider wurde die Freude etwas getrübt. Dani Königbauer verletzte sich und fällt wahrscheinlich für den Rest der Saison aus.  

Am kommenden Samstag fahren die Damen zum Spitzenspiel zum Tabellennachbarn SpVgg Altenerding II. Die Mädels und Coachi Dani sind gespannt, wie viele aus der ersten Mannschaft hier auflaufen, spielt Altenerding II diese Saison doch gerne gegen Tabellennachbarn mit Spielerinnen aus der ersten Mannschaft. 

Es spielten: Dani Willberg, Jenny Jach (beide Tor), Sarah Klötz, Verena Gebauer, Steffi Czipri, Nati Isaak, Dani Königbauer, Saskia Scheibengraber, Lena Klosik, Hannah Hagl, Lavinia Oros und Uta Schuster

 

Auch zwei Wochen nach Silvester ließen es die Handballdamen vom ETSV 09 Landshut noch einmal kräftig krachen und übernahmen pünktlich zum Rückrundenauftakt in der Bezirksklasse Ost mit einem 40:10 (17:4)-Schützenfest gegen das punktlose "Schlusslicht" SSG Straubing-Aiterhofen von der punktgleichen (14:4) HSG Straubing die Pole-Position. Die harmlosen Gäste sorgten für ein Kuriosum: Bei allen acht Siebenmeter-Strafwürfen, die sie zugesprochen bekamen, verfehlten die SSG-Schützinnen entweder das Ziel oder scheiterten an den 09-Torfrauen Daniela Willberg respektive Jennifer Jach. – ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Willberg, Jach; Klötz (9), Gebauer (13), Czipri, Isaak (4), Königbauer (1), Scheibengraber (2/1), Klosik (1), Hagl, Oros (2), Schuster (8).

Am Samstag (Spielbeginn 20.15 Uhr) müssen die "Eisenbahnerinnen" Platz eins beim Tabellendritten SpVgg Altenerding II (13:3 Zähler) verteidigen. -fe-

(Ferdinand Mader:)

Am vergangenen Samstag hatten die Damen zum ersten Rückrundenspiel die Mannschaft der HSG Straubing 2008 zu Gast. Mit dieser Mannschaft hatte man aus der Vorrunde noch eine Rechnung offen, war dies doch die einzige Niederlage. 

Hoch motiviert und konzentriert begannen die Mädels um Coachi Dani das Spiel. Mit Druck sollte im Angriff gespielt werden und in der Abwehr wollte man das Spiel der Gegner gleich unterbinden. Dies sahen die Zuschauer auch. Schnell ging man in Führung und ließ die Straubinger nicht richtig ins Spiel kommen. Nach 20 Minuten stand es 7:2. Doch dann war in den letzten zehn Minuten irgendwie der Wurm drin. Halbherzig agierte man in der Abwehr und im Angriff fehlte die Bewegung und das Tempo. Straubing kam bis zum Halbzeitpfiff auf 9:10 ran. 

Straubing schaffte in der ersten Minute der zweiten Halbzeit noch den Ausgleich, doch dann besannen sich die Landshuterinnen wieder auf ihre Stärken. Die Zuschauer sahen eine kampfstarke Mannschaft, die dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Druckvoll spielte man die Chancen heraus, die auch verwertet wurden. In der Abwehr kämpfte man um jeden Ball. So zog man davon und am Ende stand es 22:16 für die Landshuterinnen. Mit diesen Sieg rutschen die Damen nun auf den zweiten Platz, einem Relegationsplatz,  vor. Diese Aufwärtstrend wollen die Mädels auf jeden Fall beibehalten und weiter oben in der Tabelle mitmischen. Leider hat die TG gegen Altenerding II verloren, so dass der Abstand zum Tabellenführung immer noch bei 3 Punkte liegt.

Nach der Weihnachtspause geht es gleich am 13.01.2018 gegen Straubing-Aiterhofen weiter. Der Sieg sollte nicht gefährdet sein.

Es spielten: Dani Willberg, Jenny Jach (beide Tor), Nikki Matthei, Verena Gebauer, Steffi Czipri, Nati Isaak, Dani Königbauer,  Sarah Grabler, Saskia Scheibengraber,  Hannah Hagl, Chrissi Kunert, Lavinia Oros, Uta Schuster und Moni Wimmer