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Jahreshauptversammlung des ETSV09 Landshut

 

„Ein Abo auf den Jugendpreis“ habe der ETSV09 Landshut gebucht, lobt Peter Summer in seinem Grußwort als Stellvertreter des OB. Der Stadtrat, selbst Mitglied des Vereins, eröffnete den Reigen der Redebeiträge. Seit 2014 habe es sieben Trägerinnen des Jugendpreises der Stadt Landshut aus den Reihen des Vereins gegeben. Dieses Jahr freut sich Kathi Wilhelm von der Fußballabteilung über die Auszeichnung. Und in der Tat: Die Jugendarbeit liegt dem altehrwürdigen Sportverein am Herzen. Er ist seine große Stärke. Vereinspräsident Karl Seidel verwies als Hauptredner darauf, dass 36% der Mitglieder Kinder und Jugendliche seien. Später führte Vereinsjugendleiterin Stephanie Neupert aus, dass in neun Abteilungen eigenständige Jugendgruppen tätig seien. Davon seien zwei Neugründungen von Jugendmannschaften: Volleyball und Boogie-Woogie. Die Fußballabteilung richte z.B. das Fußball-Camp der Hans-Dorfler- Fußballschule aus. Die „Rasselbande“ ist ein abteilungsübergreifendes Projekt. Übungsleiterinnen und Übungsleiter aus unterschiedlichen Abteilungen schnuppern mit den Kindern in alle möglichen Sportarten hinein. Außerdem lobte der Vereinspräsident Kerstin Schedlbauer für ihren hartnäckigen Einsatz in Sachen Integration: Denn viele Kinder und Jugendliche, die in Fußball, Turnen, Parkour oder eine andere Sportart hineinströmen, haben eine Fluchtgeschichte hinter sich.

Karl Seidl freute sich, dass die ordentliche Hauptversammlung endlich wieder unter Normalbedingungen stattfand – in Präsenz im Nebenraum der Vereins-Gastwirtschaft. Die Zeit der ständig wechselnden Hygienevorschriften habe die Sportlerinnen und Sportler genervt. Die Hygienebeauftragte Claudia Käsbauer könne ein Liedchen davon singen. Seidl gewann den Herausforderungen der Corona-Zeit aber auch etwas Positives ab: Schwierigkeiten „seien immer auch eine Chance“.

Seidl ließ die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Legislaturperiode Revue passieren: Mit großzügiger finanzieller Hilfe der Stadt und des BSLV wurde die Rundlaufbahn komplett erneuert. Zusammen mit dem Stadtgartenamt konnte das Vereinsgelände mit Bänken, Bäumen und Büschen aufgewertet werden. Dem Wasserwirtschaftsamt habe der Verein es zu verdanken, dass ein in der Vils angeschwemmter Eichenstamm ihren Platz als Kletterbaum bei der 09 gefunden hat. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene sorgten dafür, dass aus Altreifen und Rindenmulch ein kleiner Bewegungspark vor dem Beach-Volleyballfeld entstanden ist.

Danach hatte Karl Seidl einen besonderen Antrag an die Vollversammlung: Alfed Linzmeier von den Fußballern und Uwe Nieberg von den Handballern wurden einstimmig zu Ehrenmitgliedern erwählt. Damit ernten sie den Lohn für ihren tatkräftigen, jahrzehntelangen Einsatz für den Verein. Mit einem Blumenstrauß geehrt wurden außerdem Kerstin Schedlbauer für ihr Engagement als Integrationsbeauftragte, die „Hygienefee“ Claudia Käsbauer, die so viel Mühe damit hatte, die Corona-Maßnahmen um- und durchzusetzen, und die lang gediente Bürokraft Rosi Sachsenhauser.

 Die Schatzmeisterin Sonja Schrank verzeichnet trotz einer schwierigen Corona-Zeit mit Mitgliederschwund einen kleinen Überschuss bei den Finanzen. Das zeigt die solide Wirtschaftsweise der Non-Profit-Organisation Sportverein.

Seidl dankte seiner „ganzen Mannschaft“, worin er alle Aktiven des Vereins einschloss, über 80 Übungsleiter und Übungsleiterinnen, Jugendleiterinnen und Jugendleitern, Helfer und Helferinnen. Mit einem Ausblick auf die bevorstehenden Großereignisse wie Gehörlosen-Sportfest oder die Vereinsgala beendete der Präsident des ETSV09 Landshut seine Ausführungen, nicht ohne daran zu erinnern, welch positive Kraft Sport und Bewegung auch in schwierigeren Zeiten wecken kann.

   

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