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„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ bei den Nullneunern
(v. Ferdinand Mader)

Mit 3:9 Punkten stehen die Handballer des ETSV 09 Landshut fünf Spieltage vor dem Saisonfinale an letzter Stelle der Bezirksoberliga.  Zum wahrscheinlich sicheren achten Platz in der Zwölferstaffel klafft eine Lücke von drei Zählern. Ob die „Eisenbahner“ ihre prekäre Situation am Sonntag im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten HG Ingolstadt (Anwurf 14 Uhr) verbessern können, bleibt abzuwarten. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, glaubt 09-Trainer Stefan Gensberger an eine Außenseiterchance. Ginge es nach dem Übungsleiter, würde er die laufende, immer wieder von Corona-Absagen geprägte Runde am liebsten abbrechen und dann im Herbst bei Null neu beginnen. „Meine Motivation und die der meisten Teams ist ziemlich am Boden. Keiner weiß, ob überhaupt gespielt wird, kurzfristige Absagen sind an der Tagesordnung und eine sinnvolle Vorbereitung im Training ist daher kaum möglich“, klagt Gensberger. Verzichten muss der ETSV-Chefanweiser am Sonntag auf Torwart Enrico Kranert, der noch an den Spätfolgen seiner Corona-Erkrankung laboriert. Auch der Einsatz von Dominik Erhardt ist noch fraglich. Aber es gibt bei den Rot-Schwarzen auch Licht am Ende des Tunnels: Youngster Tobi Gregori und Routinier Tobias Hirnich kehren nach längerer Verletzungs- respektive Krankheitspause voraussichtlich in den Kader zurück. Und noch ist das rettende Ufer für die Nullneuner in absoluter Reichweite. 
(v. Ferdinand Mader)

Die Handballer des ETSV 09 Landshut müssen sich nach ihrer zweiten Niederlage in Folge am Samstag in der Bezirksoberliga nach unten orientieren. Gegen die HSG Freising-Neufahrn hatte 09-Trainer Stefan Gensberger diesmal zwar an der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft nichts zu mäkeln. Doch am Ende dieses eher mäßigen BOL-Matches stand’s 23:26 (9:15) für die Gäste - „und das hätte nicht sein müssen“, befand Gensberger. Allerdings gerieten die Nullneuner nach anfänglicher Führung (4:3/6. Minute) rasch ins Hintertreffen (6:10/17. Minute), weil sich die Gastgeber zu viele technische Fehler und Fehlwürfe leisteten. Bis zur 26. Minute (7:13) wuchs der Rückstand sogar auf sechs Tore an und konnte von den Hausherren beim Seitenwechsel (9:14) nur um ein Tor verkürzt werden. Mitte der zweiten Hälfte steuerte die HSG dann bei einem komfortablen 14:20-Polster (44.) schnurstracks auf Siegkurs. Auch, als ETSV-Coach Gensberger die Freisinger Spielmacher Tobias Kapser und Ernad Huzejrovic durch Philipp Groß und Adem Lipovic in „Manndeckung“ nehmen ließ, kamen die Landshuter nicht wirklich ran an die Oberbayern (17:23/50., 20:25/55. Minute). Erst ganz am Schluss, als die Partie entschieden war, verkürzten die nie aufsteckenden Nullneuner durch Tobias Raith und Tobias Wimmer, dem Stefan Gensberger als einzigen Landshuter Spieler „Normalform“ bescheinigte, zum 23:26-Endstand.
ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Ljubijankic, Kranert; Gregori, Metzger (1), Erhardt (2), Hirnich (1/1), Wimmer (11), Seelmann, Adem Lipovic (3), Forster (1), Raith (2), Groß (1), Alen Lipovic (1).
Nullneuner hoffen auf Trotzreaktion
(v. Ferdinand Mader)
Die „Eisenbahner“ vom ETSV 09 Landshut können in der Handball-Bezirksoberliga am Samstag (19 Uhr, Sparda-Bank-Sporthalle) im Heimspiel gegen die HSG Freising-Neufahrn die richtigen Weichen stellen: Geht’s in der Tabelle nach oben oder nach unten? Die Startbilanz des Teams von Trainer Stefan Gensberger liest sich mit einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage, 3:3 Punkten und Platz sechs im Zwölferfeld ausgeglichen. Etwas besser sind die oberbayerischen Nachbarn aus den Startblöcken gekommen: Siege beim ASV Dachau (24:21) und bei der HG Ingolstadt (20:18). Zuletzt setzte es allerdings im Heimderby gegen Schleißheim eine ziemlich deftige 22:31-Watsch’n. Trotzdem zählt die HSG für 09-Chefanweiser Gensberger nach wie vor zu den Topteams der BOL Altbayern: „Eine enorm schnelle, vor allem über die Außen- und Kreisläuferpositionen torgefährliche Mannschaft, in welcher der von der TG Landshut stammende Tobi Kapser neben dem Bosnier Ernad Huzejrovic nach wie vor die zentrale Rolle spielt“, sieht der Landshuter Übungsleiter sein Team gegen den Rangvierten in der Außenseiterrolle. Hofft aber nach der ernüchternden 20:28-Schlappe vorigen Sonntag in Dachau auf eine Trotzreaktion seiner Schützlinge: „Vielleicht war das ja für uns genau der richtige Schlag, um das Brett vor unseren Köpfen wegzuhauen“, formuliert der 53-jährige Übungsleiter. Der zuletzt die mangelnde Einstellung seiner Jungs sowohl im Wettkampf als auch im Training bemängelte. Dabei aber auch einige andere negative Aspekte nicht verhehlte. So fehle Gensbergers „verlängerter Arm“ auf dem Spielfeld, Felix Käser (gesundheitliche Probleme), an allen Ecken und Enden. Und der verletzte Torjäger Alen Lipovic sei für die Nullneuner im Vollbesitz seiner Kräfte „natürlich eine echte Waffe“. Nun müssen halt die anderen ihr Visier richtig einstellen und scharf schießen. Die Spieler dafür hätte der ETSV. Zum Beispiel Tobias Wimmer, der in den drei Partien 21 Mal eingelocht und sich mit einem Torschnitt von sieben „Buden“ pro Spiel bereits wieder unter die Top Drei der BOL-Schützenliste geworfen hat.

Eisenbahner“ entgleist

(v. Ferdinand Mader)

Irgendwie hatte Stefan Gensberger, Trainer der Bezirksoberliga-Handballer des ETSV 09 Landshut, schon eine dumpfe Vorahnung: „Wenn wir uns so präsentieren wie beim 21:21 gegen Manching, gehen wir in Dachau unter.“ Und so kam’s am Sonntagabend prompt - die bislang sieglosen Gastgeber vom ASV schickten die Nullneuner mit einer 28:20-Packung nach Hause. Dass die „Eisenbahner“ dermaßen entgleisten, hatte nach Ansicht des 09-Übungsleiters zwei Hauptgründe: „Erstens spielte Dachau extrem stark, und zweitens waren wir grottenschlecht.“ Dass die Landshuter auf ihren gesundheitlich angeschlagenen Regisseur Felix Käser ganz verzichten mussten und den verletzten Torjäger Alen Lipovic, für den die Partie in der 39. Minute durch eine rote Karte vorzeitig beendet war, nur sporadisch einsetzen konnten, ließ der Chefanweiser dabei nicht als Ausrede gelten. Auch die einseitige Verteilung der Strafzeiten durch die Unparteiischen (ASV drei, ETSV acht) war für Gensberger keine Entschuldigung. Dabei hielten die Gäste in der ersten Halbzeit noch dagegen, führten bis zur 13. Minute (5:4), um dann mit einem 9:13-Rückstand in die Kabinen zu gehen. Der Pausentee schien den Rot-Schwarzen dann nicht sonderlich bekommen zu sein, denn Dachau legte jetzt richtig los und enteilte bis auf sieben Tore (21:14/44.). Die zahlreichen Strafzeiten ließen bei den Landshutern keinen richtigen Spielfluss aufkommen, und so kam das Gensberger-Team nicht mehr ran an die Gastgeber. Letztere sackten am Ende über die Stationen 22:16 (47.) und 27:19 (55.) ihren ersten Saisonzweier problemlos ein.

ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Ljubijankic, Kranert; Metzger (5), Deschu, Erhardt, Hirnich, Wimmer (7), Seelmann, Adem Lipovic (1), Forster (1), Raith (4), Groß, Alen Lipovic (2).

 

 
Handballer des ETSV 09 am Sonntagabend beim ASV Dachau
(v. Ferdinand Mader,)
Vor einer ziemlich kniffligen „Spätschicht“ stehen die Handballer des ETSV 09 Landshut am Sonntag (18.30 Uhr, Georg-Scherer-Halle) beim ASV Dachau. Die Hausherren erwischten einen denkbar unglücklichen Start in die neue Bezirksoberliga-Saison und stehen nach den Pleiten gegen die HSG Freising-Neufahrn (21:24) und in Schleißheim (25:28) bereits unter Druck. Trotzdem warnt 09-Übungsleiter Stefan Gensberger seine Mannschaft davor, den Ex-Landesligisten nach seinem aktuellen vorletzten Tabellenplatz zu beurteilen: „Ich habe Dachau beim Spiel in Freising gesehen. Eine junge, sehr spielstarke Truppe, die das Match bis in die Schlussphase hinein offen hielt“, lobt der Landshuter Coach das Team des ASV-Trainergespanns Ferdi Hauß/Andreas Hofmann. Und befürchtet: „Wenn wir uns bei diesem schweren Auswärtsspiel so präsentieren wie beim 21:21 gegen Manching, gehen wir in Dachau unter.“ Also gilt es für die „Eisenbahner“, sich mit dem Gegner zu steigern und das zweifellos vorhandene Potenzial abzurufen. Was aber am Sonntagabend nicht leicht werden wird, denn die Vorbereitung auf das Spiel war bei den Nullneunern wieder einmal suboptimal. Wegen einer Grippewelle köchelten die Trainingseinheiten an der Siemensstraße auf Sparflamme. Pausieren mussten unter anderem Felix Käser, der vom Arzt zwei Wochen Sportverbot verordnet bekam, und Alen Lipovic (Knieprobleme), der schon im letzten Spiel nur sporadisch eingesetzt werden konnte. Ihr Einsatz in Dachau ist wohl nicht möglich. Definitiv fehlen wird der am Wochenende privat verhinderte Tobias Gregori. 
   

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