Im Januar durfte das Showteam Intoxication zum dritten Mal Teil der in ganz Deutschland gastierenden „Feuerwerk der Turnkunst“-Show sein und als Lokalgruppe in der Münchner Olympiahalle auftreten. Auf eine vorgegebene Musik innerhalb von drei Monaten eine neue Choreografie zu entwickeln und einzuüben, war dabei erneut eine Herausforderung.

Kürzlich veröffentlichten die Organisatoren der Tournee folgende Pressemitteilung:
„Was die Vereinsshowgruppen in der Tournee VIVA auf die Bühne gebracht haben, war wieder mal beeindruckend und inspirierend zugleich. Mit spürbarer Leidenschaft, kreativer Vielfalt und großem sportlichem Können bereicherten sie die VIVA-Show des „Feuerwerk der Turnkunst“ auf ganz besondere Weise. An allen 22 Tournee-Standorten präsentierten die Vereinsshowgruppen Choreografien voller Ausdruckskraft, überraschender Ideen und liebevoll gestalteter Kostüme, die das Showthema individuell interpretierten und mit neuem Leben füllten. Die Jury, bestehend aus Dominik Riebling (Gesamtleitung), Lena Koblitz (Co-Regie) sowie das Duo in Motion mit Kira und Michael (Ensemblemitglieder), zeigte sich begeistert von der Qualität und dem Einfallsreichtum der Darbietungen. Die Entscheidung fiel entsprechend schwer: Aus einer Vielzahl eindrucksvoller Beiträge galt es, die drei Erstplatzierten zu küren. In diesem Jahr hat sich die Jury dazu entschieden eine Auszeichnung für das beste Kostüm und den Engagementpreis des „Feuerwerk der Turnkunst“ zu vergeben. Nach intensiver Beratung steht das Ergebnis fest. Mit ihrer Wahl würdigte die Jury nicht nur technische Präzision und gestalterische Kreativität, sondern vor allem die besondere Verbindung aus Teamgeist, Spaß und sportlicher Exzellenz, die jede einzelne Gruppe auf die Bühne brachte.

Platz 3: Showteam Intoxication – ETSV 09 Landshut
Mit ihrer ideenreichen Darbietung konnte sich das Showteam Intoxication vom ETSV 09 Landshut den dritten Platz sichern. Mit glitzernden Rollbrettern und großen Tüchern überraschten die Teilnehmenden und nutzten den Raum auf kreative Weise, wodurch eindrucksvolle Bilder entstanden. Die Präsentation überzeugte durch viel Lebensfreude und ein durchweg gutes Niveau.“
Mit diesem Lob im Rücken geht es nun weiter in der Saison für die Mädels und Jungs. Darunter am Samstag, den 25.04.2026 die selbst organisierte (E)Motion! Tanz- und Shownacht. Erneut hat das Team wieder einige Gastgruppen zu sich in die heimische Sparda-Bank Sporthalle geladen. Der Karten für die Veranstaltung sind bereits ausverkauft. Im Juli geht dann nach Pistoia (Italien) zur European Gym for Life Challenge, als Teil der deutschen Delegation.

Der zweite Teil der Schüler-Triade erstreckte sich dieses Mal von den Acht- bis Zwölfjährigen. Aus organisatorischen Gründen wurden die 7-jährigen aus dem Programm genommen. Dennoch konnten die Verantwortlichen der Leichtathletikabteilung ein volles Haus aus 13 Vereinen mit knapp 200 Teilnehmern begrüßen. Dass sich dieser Wettkampf, der vor 30 Jahren eingeführt wurde, immer noch großer Beliebtheit erfreut zeigen diese Teilnehmerzahlen. Für das Veranstaltungsteam war es – wie immer – eine große Herausforderung, die souverän gemeistert wurde. Die Kinder hatten Spaß, sich gegen Gleichaltrige im Vierkampf (30m aus der Bauchlage über Bananenkartons, 30m im Slalomlauf, Zonenweitsprung vom Kasten und Softspeerwurf) zu messen verbunden am Ende mit Biathlonstaffeln, wo bei den 8-9-jährigen und bei den 10-/12-jährigen jeweils gemischte Staffeln (Mädchen, Jungs) am Start waren. Dieses Mal ging es auch um die Sieger der zwei Wettkämpfe bzw um den Gewinner in der Vereinswertung.
Max Glaser (TGL) siegte dieses Mal bei den 8-jährigen vor Philipp Loichinger (Berglern). In der Klasse M 9 gewann Sidor Iydogan (Dorfen) vor Jonas Poruba (Mainburg) und David Bäcker (TGL). Florian Behl (Auloh) war Sieger der 10-jährigen vor Jonas Ewender (DJK SV Altdorf) und Maxi Seidel (Berglern). Vom TV Geisenhausen kam der 11-jährige Paul Bucher vor Neven Parapanis (Taufkirchen) und Lorenz Sperger (FC Hohenthann). Jakob Ernst ebenso vom TV Geisenhausen hieß der Sieger der 12-jährigen vor Max Wegerhoff und Benedikt Schwarzberger (beide TSV Mainburg).
Die Wertung im Vierkampf der Klasse W 8 sicherte sich Teodora Javanovic (Mainburg) vor Anna Stefan (Auloh) und Ines Huber (TGL). Die 9-jährige Eva Kolbeck (Ergoldsbach) siegte vor Pia Sigl (ETSV 09) und Anfisa Ludanyk (Ergoldsbach). Von der TGL kamen die 10-jährigen Emma Englert und Isabelle Zucker, die vor Emma Schönbeck (DJK SV Aldtdorf) Platz eins und zwei belegten. Die Siegerin der 11-jährigen hieß Linda Kolbeck aus Ergoldsbach, gefolgt von Elva Jennissen (ETSV 09) und ihrer Vereinskameradin Theresa Bucher. Celine Damm von der TG Landshut gewann die Klasse W 12 vor Marlena Frank (ETSV 09) und Lisa Schmidt (TGL).
Die Highlights sind am Ende immer die Biathlonstaffeln. In der Klasse der 8-9-jährigen war die Staffel aus Berglern I vor TGL I und TSV Mainburg I. Der TSV Mainburg I war erfolgreich in der Klasse der 10-12-jährigen gefolgt vom TGL I und II.
Die Gesamtwertungssieger wurden mit Pokalen ausgezeichnet. Es war in der Klasse M 07 Philipp Loichinger (Berglern), M 8 David Bäcker (TGL), M 9 Florian Behl (Auloh), M 10 Paul Bucher (FC Hohenthann) und M 11 Jakob Ernst (Geisenhausen). Bei den Mädchen gewann in der Klasse W 7 Teodora Jovanocic (Mainburg), W 8 Eva Kolbeck (Ergoldsbach), W 9 Franziska Wild (Dorfen), W 10 Linda Kolbeck (Ergoldsbach) und W 11 Cecile Damm (TGL).
Überraschung gab es bei der Vereinswertung, die die TGL deutlich mit 25 Punkten gewann vor TSV Mainburg (16) und TSV Dorfen mit 14 Punkten. Der ETSV 09 und TSV Ergoldsbach teilten sich den vierten Platz mit 12 Punkten.
Die beiden machen Ernst. Bei den regulären Neuwahlen für die Vereinsämter innerhalb der Turnabteilung stellen sich das Team Claudia Käsbauer und Beate Wiesheu– wie angekündigt- nicht mehr zur Verfügung. Schweren Herzens und mit großer Dankbarkeit entlasteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ordentlichen Abteilungsversammlung 2026 die beiden von ihrem Amt. Also mussten Neue ran: An der Spitze der Turnerinnen und Turner steht nun Erol Usta, dessen Tochter in einer der Kindergruppen turnt. Flankiert wird er von „alten Hasen“: Gesundheitssporttrainerin Sabine Wittmann, bekannt für ihre innovativen Ideen wie z.B. Basenfasten, und Silke Wolf, Übungsleiterin der Parkour-Mädels und von Kindesbeinen an 09´erin. Neu in Amt und Würden ist außer Erol auch Hannah Raesig, Parkourlerin und Helferin bei Sport-Treff extra, die in der neuen Wahlperiode das Amt der Schülerleiterin übernimmt. Alle neuen und alten Kandidaten wurden einstimmig gewählt. Die Turnerinnen und Turner freuen sich sehr, dass alle wichtigen Ämter wieder besetzt werden konnten. Das ist keine Selbstverständlichkeit in Zeiten, in denen die Nachfrage nach Sportangeboten im Bereich Kinder, Jugend und Fitness zwar ungebrochen ist, es aber immer schwieriger wird, aus den Reihen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Freiwillige zu gewinnen, die längerfristig Verantwortung übernehmen wollen. Der Neue, Erol Usta, arbeitet bei BMW als Einrichtungsplaner (Interview siehe unten). Daher ist er mit organisatorischen Aufgaben bestens vertraut. Das Dreiergespann der Abteilungsleitung hat sich vorgenommen, auch dieses Jahr wieder tolle Angebote auf die Beine zu stellen, z.B. im August die Beteiligung am Sommer-Camp des Vereins, das wieder stattfinden soll. Und am Ostersamstag geht es schon los mit der traditionellen Osterwanderung.
Erol Usta, Abteilungsleiter
Interview mit Erol Usta
Sabine Wittmann, stv. Abteilungsleiterin
Steckbrief Sabine Wittmann
Silke Wolf, Jugendleiterin
Steckbrief Silke Wolf
Hannah Raesig, Schülerleiterin
Steckbrief Hannah Raesig
Nächste Fahrten und Veranstaltungen:
So. 12.04.26 Silberreiher Fahrt Regen Cham-Roding ca. 23km
Sa. 18.04.26 Frühjahrsputz ab 10 Uhr. Bitte bei Wolfgang und Markus anmelden!
So. 19.04.26 Vereinsanpaddeln Isar ab ca.15 Uhr Kaffee u. Kuchen anschließend
Frühjahrsversammlung 16 Uhr mit Programmvorstellung, Training etc.
Sa. 25.04.26 Bezirksanpaddeln Ndb. Naab ca. 22km Kallmünz-Regensburg
Das internationale Meeting „Munich Indoor“ in der Werner von Linde Halle im Olympiapark von München lockte – wie alle Jahre – mehr als 1200 Teilnehmer an. Auch die LGler nutzten noch einmal die Startgelegenheit.
Bi den Frauen setzte sich Jana Zett über 1500m in starken 5:00,11 Minuten auf Rang vier durch. Luisa Englisch steigerte sich über die 60m-Hürden auf gute 9,75s im Vorlauf und endete im Finale als Fünfte in 9,79s. Neue Bestleistung über 60m gab es für Franziska Steinlehner in 8,84s, über 200m kam sie jedoch nicht in 30,79s an ihre Bestmarke heran. Tanja Haas erreichte über 60m nach 8,87s das Ziel. Neu sind die Starts in der Frauenklasse auch für Sarah Endres, die im Kugelstoß mit 9,31m Platz zwei belegte gefolgt von Christina Kräh, die sich auf 8,91m verbesserte (3.)
Oldie Frank Wisniewsky versuchte sich nach einem Jahr Pause über 60m (9,04s) und über 200m in 30,79s.
Beste Einzelplatzierung erreichte die U18-Starterin Sophia Hohnes über 60m Hürden, die sie in recht guten 9,80s als Dritte absolvierte. Zufrieden konnte auch Magdalena Maier mit ihrem Kugelstoß von 9,26m sein, auch wenn es nicht ganz zu einem Finalplatz reichte. Johannes Oberpriller zeigte in seiner „neuen“ Altersklasse U 18, dass er auch die höheren Hürden schon gut im Griff hat mit 9,25s und Rang fünf. Über 60m reichten gute 7,71s leider nicht ganz für einen Finalplatz. Als Werfer schaffte Maximilian Smola hier immerhin 8,16s. Lilian Pidhorjanskyi lief in der Klasse U 20 erneut die 400m und setzte sich in für sie respektablen 64,80s auf Rang vier durch. Anna Kunst (W 15) sprintete die 60m in 8,60s und verpasste knapp das Finale. Eva Steer beendete die 60m in 8,85s und die 200m in 29,27s. Die 14-jährige Lenja Wenger verbesserte sich über 60m auf gute 8,89s.
Der ETSV09 ist Mega stolz auf seine engagierte Jugend.

Der Ehrenamtspreis des Stadtjugendrings Landshut (SJR) wird seit 2012 an junge Menschen bis 27 Jahren verliehen, die sich in der Jugendarbeit engagieren. Eine Jury wählt aus den Bewerbungen aus den Vereinen die engagiertesten Personen aus und zeichnet diese im Rahmen des Neujahrsempfangs aus.
Florian Lechner (Vorsitzender des SJR) eröffnete die Veranstaltung mit seiner Rede bevor 2. Bürgermeister Herr Dr. Thomas Haslinger in Vertretung von Oberbürgermeister Herr Alexander Putz Grußworte der Stadt überbrachte. Er lobte das Engagement der jungen Menschen und betonte, wie wichtig ihre Arbeit für die Gemeinschaft ist. "Die Jugend ist das Herz unserer Stadt. Ihr Engagement und ihre Ideen sind es, die Landshut lebendig und zukunftsfähig machen“, sagte er. Im Anschluss startete die Preisverleihung vor den geladenen Gästen aus Politik, Vereinen und Verbänden in der Alten Kaserne Landshut. Dieses Jahr durften sich Veronika Richter und Josefine Zörner über den Preis freuen.
Veronika „Vroni“ Richter ist seit vielen Jahren eine prägende Kraft in der Turnabteilung des ETSV 09 Landshut. Was mit einer Übungsleiterausbildung im Rahmen eines Schulprojekts begann, entwickelte sich zu einem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement. Besonders während der Corona-Pandemie sorgte sie mit viel Herzblut dafür, dass Kinder wieder Freude am Sport fanden.
Ihre Leidenschaft für Tanz, Turnen und Akrobatik führte 2021 zur Gründung der Nachwuchsgruppe „Toxis“, in der sie über drei Jahre hinweg Choreografien entwickelte und Kinder an Showauftritte heranführte - unter anderem beim Landesturnfest 2023. Parallel dazu engagierte sie sich im leistungsorientierten Gerätturnen, baute zusätzliche Trainingsangebote auf, organisierte Wettkämpfe und Trainingslager und motivierte Jugendliche, Verantwortung zu übernehmen.
Ihre Aktivitäten reichen von Social-Media-Betreuung über Gerätebeschaffung bis hin zu Spendenprojekten. Ein besonderes Highlight ihres Engagements war das umfassend organisierte Weihnachtsturnen 2024. Trotz ihres intensiven Lehramtsstudiums ist sie nahezu täglich in der Halle anzutreffen und bleibt für viele Kinder und Jugendliche eine wertvolle Ansprechpartnerin. Mit ihrer verlässlichen, inspirierenden und verantwortungsbewussten Art stärkt sie die Gemeinschaft im Verein nachhaltig.
Auch die zweite Preisträgerin ist keine unbekannte beim ETSV 09 Landshut. Josefine „Josi“ Zörner ist seit vielen Jahren Helferin bei der Dienstags Kinderturnstunde. Ausgezeichnet wurde sie jedoch für ihr außergewöhnliches und vielseitiges Engagement bei der Wasserwacht des BRK Ortsgruppe Landshut. Seit über fünf Jahren ist sie dort in der Jugendleitung tätig, organisiert das jährliche Jugendzeltlager und leitet das wöchentliche Schwimm- und Jugendtraining. Durch ihre praxisnahe und motivierende Art schafft sie es, junge Menschen zu begeistern und ihnen wichtige Fähigkeiten zu vermitteln.
Zahlreiche Fortbildungen und ihre Erfahrungen aus einem Freiwilligen Sozialen Jahr im BRK ermöglichen ihr, qualitativ hochwertige Erste-Hilfe-Kurse für Jugendliche anzubieten. Erst kürzlich absolvierte sie zudem die Prüfung zur Rettungstaucherin und unterstützt seitdem aktiv Einsatzgruppen. Ebenso motiviert sie andere Jugendliche, sich einzubringen - unter anderem als Delegierte bei der Vollversammlung des Stadtjugendrings.
Besonders überzeugte die Jury ihr Ideenreichtum: Josi initiierte nach der Corona-Pandemie einen Outdoor-Tag für die Jugendgruppe und entwickelte gemeinsam mit einer Kollegin den heute etablierten „Kreis-Jugend-Cup“, einen Wettbewerb, bei dem Spaß und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Mit ihrer verlässlichen, kreativen und engagierten Art ist sie ein Vorbild für viele junge Menschen.
Wir gratulieren Vroni und Josi von ganzem Herzen und freuen uns, ihr Engagement so gewürdigt zu sehen.
Inzwischen haben bereits elf 09er den Preis erhalten: Silke Wolf (geb. Schedlbauer 2013 - Turnen), Petra Schedlbauer (2014 - Turnen), Margaretha Erber (2016 - Tanzsport), Stephanie Götz (geb. Neupert 2017 - Turnen), Andrea Wagner (2018 - Leichtathletik), Tanja Kollmannsberger (geb. Schedlbauer 2020 - Turnen), Katharina Wilhelm (2022 - Fußball), Paul Keglmaier (2024 - Turnen), Jasmin Eichhorn (2025 - Leichtathletik) und Veronika Richter und Josefine Zörner (2026 - Turnen).
Bild: v. links nach rechts: Petra Schedlbauer (2014), Tanja Kollmannsberger (2020), Josefine Zörner (2026), Vereinspräsident Ludwig Stangl, Veronika Richter (2026), Stephanie Götz (2017), Jasmin Eichhorn (2025)

Bild: Katharina Wilhelm (2022)

Bild: 2ter v. rechts: Paul Keglmaier (2024)
Der ETSV 09 Landshut ist der drittgrößte Sportverein in Landshut. 43% unserer Mitglieder sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre und etwa 180 zwischen 18 und 26 Jahren. Viele von ihnen kommen nicht nur zu ihrem eigenen Training in den Verein. Sie engagieren sich auch als Helfer bei Reinigungsaktionen, in Trainingsstunden für jüngere Kinder, als Kampfrichter bei Wettkämpfen oder im Verpflegungsteam bei Veranstaltungen. All diese Unterstützung sorgt dafür, dass unser Verein so lebendig ist und es hoffentlich auch in Zukunft bleibt.
Vielen Dank an alle ehrenamtlich Engagierten, ohne euch wäre das Vereinsleben nicht möglich.
Das Präsidium
Die Hallensaison der Leichtathleten begann am vergangenen Wochenende mit den Südbayerischen Meisterschaften in der Münchner Werner von Linde Halle. Ein kleiner Test sollte Aufschluss geben inwieweit das Wintertraining bisher gefruchtet hat. Bereits am Samstag fanden die Disziplinen der Männer/Frauen und U 18 statt, am Sonntag waren die Klassen U 20 und M/W 15 an der Reihe.
Recht beachtlich schlugen sich die Männer über 60m. Stefan Schranner, der schon als Jugendlicher starke Sprintzeiten aufweisen kann, lief im Vorlauf 7,42s und qualifizierte sich unter 96 Teilnehmern für einen Zwischenlauf, den er in 7,45s endete und sich dadurch für die „Bayrischen“ qualifizierte ebenso wie Maximilian Ott, der sich auf 7,57s steigerte. Schranner versuchte es auch über 200m und wurde in dem großen Feld 15. In 24,16s. Oldie Markus Ott sprintete die 60m in 8,09s durchs Ziel. Der U 18-Sprinter Johannes Oberpriller tat es den Männern nach, finishte in 7,68s und steigerte sich im Zwischenlauf noch auf 7,66s. Über 200m lief Johannes starte 24,60s und wurde Fünfter. Sarah Endres belegte neu in den Frauenklassen Platz 14 über 200m in 27,38s, Franziska Steinlehner benötigte hier 29,52s. Kerstin Stierstorfer wurde Sechste im Dreisprung mit 9,49m und Luisa Englisch wurde im Hochsprung mit 1,50m Fünfte. Antonia Kiermeier lief über 800m ein beherztes Rennen in 2:44,25 Min als Neunte in der Klasse U 18w. Eva-Maria Steer sprintete hier über 60m 8,82s.
Weiter ging es am Sonntag mit Markus Summer (U20m) im Weitsprung mit 5,61m und wurde Achter. Über 60m fehlte nur wenig zu einem Finalplatz in 7,69s. Lillian Pidhorjanskyi kam über 400m in der Klasse U 20 gut ins Rennen und belegte in 64,73 s den guten fünften Platz. Michelle Appelon sprintete die 60m in 8,56s. Die Staffel mit Sophia Hones, Michelle Appelon, Lillian Pidhorjanskyi und Teresa Seber wurde mit 1:53,56 Min Vierte. Stark war die Leistung der 15-jährigen Antonia Kiermeier, die im Vorlauf 8,54s Bestzeit lief und diese im B-Endlauf als Sechste nochmals toppte in 8,49s. Annika Dopheide lief die. 800m in 3:00,31 Min
Wir sind stolz!
Es ist schon etwas her, dass die Verleihung des Ehrenamtspreises an junge Ehrenamtliche durch den SJR stattfand. 2025 wurden drei junge Frauen geehrt, die in der Jugendarbeit besonders engagiert sind – eine davon beim ETSV 09 Landshut. Florian Lechner (Vorsitzender des SJR) eröffnete die Veranstaltung mit seiner Rede bevor 2. Bürgermeister Herr Dr. Thomas Haslinger in Vertretung von Oberbürgermeister Herr Alexander Putz Grußworte der Stadt überbrachte.Er lobte das Engagement der jungen Menschen und betonte, wie wichtig ihre Arbeit für die Gemeinschaft ist. "Die Jugend ist das Herz unserer Stadt. Ihr Engagement und ihre Ideen sind es, die Landshut lebendig und zukunftsfähig machen“, sagte er. Im Anschluss startete die Preisverleihung vor ca. 70 geladenen Gästen aus Politik, Vereinen und Verbänden in der Alten Kaserne Landshut. Neben Gabriella Fischer von der THW-Jugend Landshut und Daria Vakulenko vom Nachbarschaftstreff DOM (Sonderpreis Integration) erhielt JASMIN EICHHORN von der Leichtathletik-abteilung des ETSV 09 Landshut den Preis.

Seit 2018 ist sie Trainerin der U14-Leichtathletikgruppe und hat bereits während ihrer Schulzeit den C-Trainerschein erworben. Sie ist Jugendsprecherin und Statistikerin im Leichtathletik-Bezirk Niederbayern und seit zwei Jahren stellvertretende Abteilungsleiterin der Leichtathletik-Abteilung des Vereins.
Jasmin organisiert den Sportbetrieb, verwaltet das Budget und koordiniert Wettkämpfe sowie Vereinsveranstaltungen. Ihre Leidenschaft und ihr Organisationstalent machen sie zu einer unverzichtbaren Stütze des Vereins. Ihr unermüdlicher Einsatz und ihre Hingabe sind ein leuchtendes Beispiel für uns alle.
Wir gratulieren Jasmin von ganzem Herzen und freuen uns, ihr Engagement so gewürdigt zu sehen.
Der Preis wird seit 2012 an junge Menschen bis 27 Jahren verliehen, die sich in der Jugendarbeit engagieren. Eine Jury wählt aus den Bewerbungen aus den Vereinen die engagiertesten Personen aus und zeichnet diese aus.
Text: Petra Schedlbauer, Schriftführerin ETSV09 Bilder: Petra Schedlbauer

Ob München im kommenden Jahrzehnt Olympische Sommerspiele austragen wird, kann noch niemand sagen. Das Olympia der Freizeitsportler findet hingegen jedes Jahr statt. Auch am Ende dieser Saison konnten sich über 140 Aktive über die Auszeichnung mit dem Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes freuen. Dieses bescheinigt seinem Träger und seiner Trägerin Fitness, Ausdauer und Kraft. Ganz im olympischen Stil gibt es dies in den Farben der Edelmetalle: Gold, Silber und Bronze. Die feierliche Übergabe fand am 14.11.2025 traditionsgemäß in der Vereinsgaststätte des ETSV09 Landshut statt. Den Sommer über hatten sich die Helferinnen und Helfer mit den Athletinnen und Athleten jeweils Mittwoch-Nachmittag getroffen, um olympische Disziplinen zu trainieren.

Das Sportabzeichen-Team freute sich besonders über 51 Kandidatinnen und Kandidaten, die zum ersten Mal auf den Platz getreten waren. Das lag auch daran, dass 2025 die Herausforderung „Sportabzeichen“ erneut im Rahmen des Ferienprogramms des Stadtjugendrings angeboten worden war. 33 Kinder und Jugendlichen standen eine Reihe von Senioren gegenüber, die bereits als hartnäckige Wiederholungstäter bekannt sind – viele davon schon mehr als 30 Mal. Eine besondere Leistung erbrachte Helmut Scheuchel, welcher mit stolzen 92 Jahren zum 45 Mal das Deutsche Sportabzeichen absolvierte. Außerdem ist er der älteste Mann in Deutschland, der das norwegische Sportabzeichen in Empfang nehmen kann.

Bild: Die Sportabzeichenprüfer


Die Beauftragte für das Sportabzeichen, Anneliese Franz, verwies in ihrer Laudatio darauf, dass das Abzeichen des Olympischen Sportbundes ein staatlich anerkanntes Ehrenzeichen ist. Es ist sogar in der offiziellen Liste der Orden und Auszeichnungen angeführt und kann bei schweren Straftaten aberkannt werden. Mit Recht können die großen und kleinen Freizeit-Olympioniken also stolz auf ihr „Edelmetall“ sein.


Der Vereinspräsident Ludwig Stangl ließ es sich nicht nehmen, allen Sportlerinnen und Sportlern zu gratulieren. Er dankte den engagierten Ehrenamtlichen, die sich Woche für Woche auf dem Platz eingefunden hatten, um Prüfungen abzunehmen oder um mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu trainieren. Sofort waren die Verantwortlichen zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wurde – z.B. bei kleineren Blessuren oder wenn etwas an der Gerätschaft zu Bruch gegangen war und Ersatz beschafft werden musste. Das gelang noch während der Trainingszeit! Mit einem frenetischen Applaus dankten alle Anwesenden dem Sportabzeichen-Team für ihre echt olympische Leistung.
Text: Achim Reinhart Bilder: Dr. Karl Greiner
Kinderturntag beim ETSV09 Landshut als tierisch-turnerische Reise durch die Kontinente
„Mama, pass auf. Ein Schritt darüber, jetzt zwei Schritt vorwärts“. Beim Maulwurf-Parcours muss man gut lotsen. Denn schließlich ist der Maulwurf ja blind. Seinen Weg findet er, indem der Partner ihm zuruft. Beim Kinderturntag des ETSV09 Landshut waren Mama, Papa und Kind Partner. Jeder begab sich einmal in die Rolle des kurzsichtigen Buddel-Tieres. Für viele Eltern ein ungewohntes Gefühl, sich dem eigenen Nachwuchs anzuvertrauen.
Am Samstag-Vormittag des 08.11. galt es, alle sechs bewohnten „Kontinente“ plus die Antarktis zu besuchen. Jedes der ca. 45 teilnehmenden Kinder bekam eine skizzierte Weltkarte mit jeweils zwei Tieren pro Kontinent. Jedes Tier stand für eine artgemäße Bewegungsaufgabe. Wer zu jedem Kontinent mindestens eine Übung erfüllt hatte, durfte sich eine Urkunde ausstellen lassen und einen Tattoo-Aufkleber und einen Sticker aussuchen.
An den Stationen musste man beispielsweise wie ein Flughörnchen von Kasten zu Kasten springen oder sich wie eine Giraffe weit strecken, um an das leckere Futter – in der Turnhalle durch Wäscheklammern an einer Leine symbolisiert- zu gelangen.

Zuvor hatten sich die Familien in Kennenlern-Spielen miteinander vertraut gemacht, sodass eine schöne Gemeinschaft entstand: „Besonders hat mich gefreut, dass Mütter und Väter unterschiedlichster Herkunft zueinander gefunden haben: aus der näheren Umgebung, aus dem Landkreis, aus anderen Bundesländern und aus Ost- und Südosteuropa“, berichtet Kerstin Schedlbauer, die Initiatorin des Kinderturntags bei der 09. Denn genau das ist das Ziel des „Sport-Treff Extra“, der nicht nur am Kinderturntag stattfindet. In regelmäßigen Abständen jeweils am Samstag steht dieses niederschwellige Familien-Bewegungsangebot allen neu Zugezogenen und Nachbarn offen.
Die 17 Helferinnen und Helfer der 09 hatten sich für den Kinderturntag einiges einfallen lassen, um auf Basis des vom Deutschen Turner-Bund in Kooperation mit der Bewegungsinitiative „kinder Joy of Moving" konzipierten Programms attraktive und herausfordernde Bewegungsaufgaben zu kreieren. Der Barren und das Minitramp stellten sich als der Renner des Tages heraus. Während der Phase des freien Turnens waren diese von den Kindern umlagert. In den Pausen bastelten die Kleinen zusammen mit ihren Eltern auf der Tribüne Tiermasken. In der Cafeteria konnten sie sich mit Snacks und Getränken versorgen. Der Kinderturntag am 8. November hat nicht nur den Kindern Spaß gemacht. Auch die Großen hatten eine Freude daran gehabt, mit ihrem Nachwuchs zusammen zu turnen, zu basteln und zu spielen. Einige Eltern erklärten: „Beim nächsten Turntreff helfe ich auch mit!“

Text: Achim Reinhart Bilder: Kerstin Schedlbauer

Text und Bild: Sabine Wittmann


Text und Bilder: Sabine Wittmann
Die Wettkampfsaison beendeten die Leichtathleten auf der Sportanlage des ETSV 09. Hier fanden die Kreismeisterschaften im Drei- bzw Vierkampf der Schüler*Innen in den Klassen der Zehn- bis Fünfzehnjährigen statt. Das herbstliche Wetter ließ überraschend noch recht gute Ergebnisse zu.
In der Klasse M 15 sammelte der 15-jährige Maximilian Smola (ETSV 09) im Vierkampf 1969 Punkte mit zwei Bestmarken im Weitsprung mit 5,26m und Hochsprung 1,54m. Sein LG-Kamerad Moritz Kuenemann (Ergoldsbach) folgte auf Platz zwei mit 1872 Punkten und der schnellsten 100m-Zeit (13,07s) sowie im Hochsprung mit 1,60m. Bei den 14-jährigen siegte sein Vereinskamerad Paul Voit mit 1673 Punkten und starken 1,60m im Hochsprung, Zweiter wurde hier Paul Weinzierl vom TV Reisbach mit 1597 Punkten. In der Klasse M 13 gewann ebenfalls ein LGler durch den Ergoldsbacher Benedikt Mayer mit 1734 Punkten (10,69s über 100m, 4,74m Weit, 48,50m Ball und 1,39m Hoch) vor den beiden Pfeffenhausenern Simon Treitinger (1503 Punkte) und Daniel Hofmann (1426 Punkte). Sehr gute Ergebnisse verzeichnete der 11-jährige Geisenhausener Jakob Ernst mit 1039 Punkten und 7,76s über 50m, 4,11m Weit und 31,50m Ball vor dem Mainburger Max Wegerhoff mit 993 Punkten und Tobias Waas (Geisenhausen), der den Ball 35,50m weit warf. Zwei Hohenthanner führten die 10-jährigen an: Paul Bucher mit 945 Punkten und der schnellsten 50m-Zeit von 8,12s sowie weitesten Sprung mit 3,98m vor Lorenz Sperger (863 Punkte), der den Ball mit 31,50m weit schleuderte. Dritter wurde hier der TGler Mason Pauleck (789 Punkte).
In der Klasse W 15 siegte Magdalena Maier deutlich mit 1695 Punkten, die im Hochsprung zum ersten Mal über 1,30m kam. Die Klasse W 14 gewannen die Mainburgerinnen Lisa-Marie Stanglmair (1761 Punkte) und Magdalena Weinberger (1670 vor Anna Lena Taitsch aus Reisbach (1659 Punkte). Stanglmair verzeichnete die besten Leistungen über
100m in 13,73sm im Weitsprung mit 4m33m und Hochsprung 1,42m, nur im Kugelstoß kam Magdalena Weinberger am weitesten mit 9,18m. Ebenso aus Mainburg kam die Siegerin der Klasse W 13 Hannah Wittmann (1802 Punkte) und Julia Habel (1571 Punkte). Hannah war die Schnellste über 75m in 10,60s und Weitsprung 4,66m und Julia schleuderte den Ball auf 27m. Dritte war auch hier eine Reisbacherin Amelie Weber (1505 Punkte). Hier gab es auch eine Mannschaftswertung, die Mainburg mit 6998 Punkten (Hannah Wittmann- Julia Habel, Isabella Grüner, Nelly Drechsler und Lea Lieret) gewann. Aus Ergoldsbach kam die Siegerin der 12-jährigen durch Anna Kolbeck mit 1632 Punkten und den besten Leistungen über 75m (11,00) und Weitsprung (4,11m) sowie Hochsprung (1,27m). Theresa Taitsch (Reisbach) sammelte 1545 Punkte mit dem besten Ballwurf von 34 Metern und Hochsprung mit überquerten 1,27m. Auf Rang drei folgte die Mainburgerin Isabella Grüner mit 1513 Punkten. Bei den 11-jährigen war Celine D. (TGL) mit 1184 Punkten am besten mit 7,62s über 50m und 4,23m im Weitsprung. Es folgte Melanie G. (Pfeffenhausen) mit 1109 Punkten und mit dem besten Ballwurf (26,50m) und Lisa S. (TGL) mit 1093 Punkten. Nur zwei Punkte Vorsprung hatte bei den 10-jährigen die Mainburgerin J. Korina mit 1042 Punkten und 8,47s über 50m, Weitsprung 3,68m und Ballwurf 22m gefolgt von den Nullneunerinnen Theresa B. mit 1040Punkten und Elva J. mit 1000 Punkte. Die Mannschaftswertung der 10-/11-jährigen gewann die TG Landshut (5049 Punkte) mit Celine D., Lisa S., Katharina F., Leni E. und Marie K. vor TV Pfeffenhausen (4540 Punkte) (Melanie G., Katherina M., Theresa S., Aurora G. und Valentina S.).
Mit Klick auf das Bild kommen sie zum Bericht der Landshuter Zeitung Ausgabe 06.09.2025
Screenshot der Landshuter Zeitung Ausgabe 06.09.2025.
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Rund 150 Teilnehmer stellten sich beim Dachauer Volksfestsportfest noch einmal der Konkurrenz bei tropischen Temperaturen. Auch eine Gruppe der LGler nimmt diesen Wettkampf gerne noch vor der Ferienpause in Anspruch.
Die beste Einzelleistung gelang Eva Schlaffer im Speerwurf. Als Jugendliche musste sie bei den Frauen starten. Gleich drei Mal schleuderte sie den Speer über die 40m-Marke. Der beste Wurf wurde mit 41,49m gemessen und bedeutete am Ende Rang zwei. Seinen ersten Leichtathletikwettkampf bestritt Toni Baumann (ETSV 09) auf der schwierigen 400m-Distanz der Männer. Die erste Hälfte des Rennens ging er deshalb auch etwas zögerlich an und steigerte dann das Tempo und gewann seinen Zeitlauf in guten 53,00 Sekunden, die insgesamt Platz zwei bedeuteten. Bestleistung gelang Maximilian Ott über 100m in 11,82s und verpasste damit nur knapp einen Finalplatz. Michelle Appelon (U20) qualifizierte sich bei den Frauen über 100m für das Finale in 13,59s und verzeichnete über 200m gute 28,18s. Marie Mieslinger bestätigte über 100m ihre Bestleistung in 13,83s und über 200m in 28,93s. Sarah Endres gelang mit 5,02m im Weitsprung Rang fünf und mit der Kugel 9,72m Rang sechs. Hier wurde Luisa Englisch mit 9,83m Fünfte. Die jüngste 400m-Läuferin bei den Frauen war Lilian Pidhorjanskyi (U 18) und lief als Sechste noch einmal in 64,15s eine gute Zeit. Nina Ott belegte in der Klasse U 18 über 100m in 13,84s Rang acht.
Neu in der Leichtathletik dabei war auch Raphael Schönberger (Ergoldsbach), der als Jugendlicher bei den Männern starten musste und feierte seinen Einstand über 100m in 12,92s und über 200m in 26,52s. Für Jonas Weber wurden hier 13,14s gestoppt und für „Oldie“ Frank Wisniewsky 14,04 bzw. 28,45s.
Weitere Ergebnisse: Frauen: Franziska Sieber 1500m 6:17,34s, Eva Schlaffer Diskus 19,49m,U 18: Magdalena Dormeier 100m 15,43s.
Auch heuer konnte der ETSV 09 in Kooperation mit dem Stadt- und Kreisjugendring im Ferienprogramm das Deutsche Sportabzeichen anbieten – und 18 motivierte Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren stellten sich der sportlichen Herausforderung.

Das Programm begann bei sommerlichem Wetter mit einem lockeren Aufwärmen im Schatten, um die Muskeln auf Betriebstemperatur zu bringen. Dann ging es auch schon los: In vier verschiedenen Disziplin-Kategorien – Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination – zeigten die Teilnehmenden, was in ihnen steckt.

Zunächst hieß es: "Auf die Plätze, fertig, los!" Die Kinder traten je nach Altersklasse zur Sprintdistanz über 30, 50 oder 100 Meter an. Bereits hier war der Ehrgeiz deutlich spürbar – und so stellten sich die Kinder im Anschluss hoch konzentriert der 800-Meter-Strecke, um ihre Ausdauer zu beweisen. Dabei erbrachten sie mit gutem Tempo und cleverer Krafteinteilung tolle Leistungen.

Im Anschluss wurde es technisch – und spaßig: Beim Ringewerfen mit der sogenannten "Drehwurf-Technik", beim Schlagballwurf sowie beim Zonen- und Standweitsprung waren Kraft und Koordination gefragt. Die Kinder meisterten die Aufgaben mit viel Begeisterung.

Doch damit war es noch nicht getan: Um das Deutsche Sportabzeichen vollständig zu erlangen, gehört auch ein Schwimmnachweis dazu. Dieser wurde zum Abschluss des Tages im Ergomar Freibad erbracht – alle Kinder schwammen die geforderten 50 bzw. 200 Meter.
Nach dem sportlichen Teil war noch genug Energie fürs Planschen und Toben im Wasser übrig – eine wohlverdiente Abkühlung nach einem intensiven Tag.
Am Ende durften alle Kinder erschöpft, aber stolz ihre Leistungsnachweise in Empfang nehmen. Je nach erbrachter Leistung wird das Sportabzeichen in Bronze (1x), Silber (4x) oder sogar Gold (9x) verliehen – ein echter Lohn für Fleiß und sportlichen Einsatz.
Neben den Betreuerinnen von SJR und KJR bedanken wir uns ganz herzlich bei den Sportabzeichenprüfern Andreas Hornschuh, Hans Pröckl und Kerstin Schedlbauer sowie den fleißigen Helfern aus der Turnabteilung Sophia Heinrich und Kaspar Schuth. Es war wieder ein sehr gelungenes Angebot mit vielen strahlenden Kinderaugen.

Text: Kerstin Schedlbauer und Tanja Kollmannsberger (KJR) Fotos.: Maria Fuchs (SJR)
